Ski-Präsidentin Roswitha Stadlober sprach über die Finale-Niederlage im Teamevent, das Zittern um den Nationencup und den alpinen Umbau.
Niederlage im Finale. Ausgerechnet gegen die Schweiz. Das tat Team-Olympiasieger Österreich nur bedingt weh. „Es war ein Duell auf Augenhöhe“, fand auch Präsidentin Roswitha Stadlober im Ziel. Doch dass die Eidgenossen just mit einer „B-Mannschaft“ siegreich waren, schmerzte dann doch. Und dass der Nationencup dadurch ins Wackeln gekommen ist, auch.
Bei den Herren ist die Schweiz nun zehn Punkte voraus, in der Gesamtwertung schrumpfte der Vorsprung auf 313, bei den Damen auf 323. „Unser Anspruch“, legte Stadlober fest, „ist schon, dass wir diese Trophäen gewinnen.“ So wie die neue Chefin eigentlich erwartet, dass Damen und Herren mit zumindest je einer Kristallkugel von einem Finale heimfahren sollten. Auch wenn die jüngsten Spiele sehr erfolgreich waren.
Damencoach: Gespräche
Was aber nichts mit dem Alpin-Umbau zu tun hat: Stadlober: „Auslaufende Verträge wurden nicht verlängert, wir mussten rasch reagieren. Das haben wir bei den Herren mit Marco Pfeifer auch. Bei den Damen gibt’s mehrere Optionen, wir verhandeln.“ Grundsätzlich gebe es für den Verband nur eine Richtung: „Unser oberstes Ziel ist der Erfolg. Auch wenn ich einen anderen Weg einschlage.“ Heute: Herren-Riesentorlauf (9), Damen-Slalom (10.30).









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