Mi, 15. August 2018

Monaco-Grand-Prix

29.05.2011 15:17

Sergio Perez bleibt nach Crash bis Montag in der Klinik

Nach den Unfällen im freien Training ist auch das Qualifying für den Grand Prix von Monaco von einem schweren Crash überschattet worden: Der mexikanische Rennfahrer Sergio Perez krachte in seinem Sauber nach der Tunnelausfahrt seitlich in eine Barriere. Wegen des Unfalls wurde das Qualifying für über eine halbe Stunde unterbrochen, der Mexikaner musste das Rennen auslassen und wird zumindest bis zum Montag im Krankenhaus bleiben.

Der junge Fahrer erlitt bei dem Crash eine Gehirnerschütterung und Oberschenkelprellung, aber keine Knochenbrüche. Die Mediziner im Krankenhaus Princesse Grace wollen ihn aber eine weitere Nacht unter Beobachtung haben und am Montag erneut untersuchen, hieß es in der Mitteilung des Schweizer Sauber-Teams in Monte Carlo.

Perez hatte vor dem Unfall im Qualifikationstraining die zehntbeste Zeit erzielt. Der 21-jährige Mexikaner wäre damit neben Lewis Hamilton ins Rennen gegangen, denn der englische McLaren-Fahrer verlor im offiziellen Ergebnis des Qualifyings zwei Plätze, weil er in seiner schnellsten Runde eine Schikane abgekürzt hatte. Deshalb wurde diese Runde gestrichen, Hamilton war somit nur Neunter statt Siebenter.

Unfälle von Rosberg und Liuzzi im Training
Auch das dritte und letzte freie Training musste am Samstag nach Unfällen zwei Mal unterbrochen werden. Sowohl Nico Rosberg (Mercedes) als auch Vitantonio Liuzzi (HRT) blieben bei heftigen Crashes in die Leitplanken aber unverletzt. Den Fans blieb vor allem beim Unfall von Rosberg der Atem stehen. Der Deutsche touchierte nach der Tunnel-Ausfahrt bei rund 290 km/h rechts die Leitplanken und schoss dann steuerlos geradeaus durch die folgende Schikane. Nur um Zentimeter vermied Rosberg dabei einen Frontalcrash mit der Streckenbegrenzung.

Erinnerungen an Wendlinger-Crash 1994
Die Unfälle von Rosberg und Perez erinnerten beängstigend an jenen von Karl Wendlinger 1994. Der Österreicher war damals ebenfalls im Training bei einem fast deckungsgleichen Unfall nach der Tunnelausfahrt so böse in die Streckenbegrenzung geknallt, dass er danach fast drei Wochen im Koma lag.

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