Ein Wellenbad der Gefühle für die Grazer Eishockey-Fans: Erst lagen die 99ers gegen Znaim im Alles-oder-nichts-Spiel im Pre-Play-off 0:2 hinten, dann sah man mit 4:2 wie der sichere Sieger aus. Ehe es 4:4 stand und es in eine schier endlos scheinende Verlängerung ging. Nach der die Tschechen jubelten. Die 99ers sind hiermit auf Urlaub.
Mit einer Schweigeminute für die Ukraine begann das Pre-Play-off im Liebenauer Bunker - Schweigen gab’s auch am Ende bei den 1639 Grazern: Denn die 99ers drehten zwar gegen Znaim einen 0:2-Rückstand in ein 4:2 um, verschenkten aber den sicher geglaubten Sieg. In der Overtime drehten die wiedererweckten Tschechen durch Gorcik das Licht ab.
Ernüchtert zog 99ers-Geschäftsführer Bernd Vollmann Bilanz: „Es ist einiges, wie zuletzt die Covid-Sache, heuer sehr unglücklich gelaufen.“ Bei den Legionären war die Analyse geteilt: Topscorer Hjalmarsson überzeugte. „Goalgetter war aber keiner da“, so Vollmann in Richtung Gordon, Martin und Zalewski. Die Abwehr hat sich seit Dezember gefangen, das Powerplay aber war durchschnittlich. Die Frage, ob Jens Gustafsson Trainer in Graz bleibt, wird nach einer gründlichen Analyse entschieden.









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