Mo, 22. Oktober 2018

Keine Spuren

22.05.2011 18:13

Tankstellen-Raub im Gurktal war genau geplant

Der Tresor ist prall gefüllt gewesen, es gibt keine Zeugen und die Überwachungskamera war defekt: Bei dem Überfall auf eine Tankstelle im Gurktal dürften die Täter genau gewusst haben, wann und wo sie zuschlagen müssen. Da am Tatort kaum Spuren gefunden wurden, tappen die Ermittler des Kriminalamts noch im Dunkeln.

Nach dem Raub in einer Tankstelle in Kaindorf bei Weitensfeld sind die Ermittler weiterhin auf die Aussagen des überfallenen Tankwarts angewiesen. Weder von den Gästen eines benachbarten Wirtshauses noch von Autolenkern oder Passanten kamen verwertbare Hinweise auf die Täter.

Die beiden Männer hatten in der Nacht auf Samstag, wie berichtet, einen Tankwart (42) mit einem Springmesser bedroht. Dann flohen sie mit 20.000 Euro aus dem Tankstellen-Tresor. Obwohl einer der Täter in eine Getränkelade gegriffen hatte, wurden keine Fingerabdrücke gefunden. Die Energydrinks nahm er mit. "Sein Komplize – der mit dem Springmesser – trug Handschuhe", so der Kriminalist Johann Haid.

Obwohl das Räuber-Duo beim Coup offenbar genau gewusst hatte, was es tat, sind sich die Ermittler noch nicht sicher, ob es sich bei den Tätern um Profis handelt: Vielleicht hatte ihnen auch nur der Zufall in die Hände gespielt.

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