Ein wichtiges Jahr

Kostenfrage: Admira mit heiklem Spagat

Die sportliche Entwicklung hat bei der Admira genauso viel Gewicht wie der Abbau der Kosten. Aussichten auf ein besseres Finanzjahr als zuletzt sind gut. Am Samstag geht es in der Bundesliga gegen den LASK weiter.
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Während die sportliche Entwicklung bei der Admira in diesem Jahr steil nach oben führen soll, müssen die Kosten eklatant reduziert werden – ein Spagat, der an sich nicht leicht zu bewältigen ist. Trainer Andi Herzog und Sportdirektor Marcel Ketelaer auf der einen Seite, Geschäftsführer Thomas Drabek auf der anderen. Dieser Doppelpass braucht sehr viel Gefühl . . .

Mit 7,1 Millionen Euro an Personalkosten war den Südstädtern im letzten Jahresabschluss ein Allzeithoch attestiert worden, wodurch das negative Eigenkapital auf 1,6 Millionen anstieg. Nur die schwerst verschuldete Austria und Klagenfurt stehen in der Liga schlechter da. „Wir werden diese Bilanz klar aufbessern“, kündigt Drabek an. Eine Aussage, die hauptsächlich auf Transfererlöse basiert - Aiwu, Kronberger sowie Verkaufsbeteiligungen für Sabitzer und Jakolis brachten knapp zwei Millionen. Von den fünf Neuzugängen im Winter musste nur für Surdanovic Ablöse bezahlt werden. Womit die Einnahmen klar überwiegen.

Dazu konnten Topverdiener wie Datkovic und Auer, oder bereits im Sommer Tomic und Wooten von der Gehaltsliste gestrichen werden. „Es sollte uns gelingen, die Personalkosten auf maximal 5,5 Millionen Euro zu drosseln“, meint Drabek. Der Weg stimmt also, mit Lukacevic oder etwa Babuscu, in dem großes Potenzial schlummert, hat die Admira die nächsten Transfer-Aktien in der Hinterhand. Am Samstag kommt der LASK - das ist aber wieder Herzogs Sache . . .

Hannes Steiner
Hannes Steiner
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