SMS-Betrug

Südsteirerin überwies „Tochter“ 3500 Euro

Steiermark
17.02.2022 09:09
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Wieder einmal musste eine Steirerin ihre Gutgläubikeit teuer bezahlen: Eine 66-jährige Empersdorferin (Bezirk Leibnitz) überwies ausländischen Betrügern 3500 Euro - diese zockten die Südsteiriern mit einer ziemlich fiesen Betrugsmasche ab.

„Hallo Mama, mein Handy hat einen Wasserschaden erlitten. Das ist jetzt meine vorübergehnde Nummer.“ Diese Textnachricht erhielt eine Südsteirerin am Sontagabend. In der der darauffolgenden Konversation gab die vermeintliche Tochter an, für die Begleichung wichtiger Rechnungen 3.500 Euro zu benötigen. Die 66-Jährige glaubte tatsächlich, dass sie mit ihrer Tocher kommunizierte und überwies das Geld auf ein ausländisches Konto.

Erst einige Zeit später nahm sie Kontakt mit ihrer echten Tochter auf und bemerkte dadurch, dass sie Opfer eines Betruges wurde. Das Geld war natürlich längst weg ...

Die Kriminalpolizei gibt einmal mehr Tipps, wie man sich vor derartigen Betrugsmaschen schützen kann:

  • Rufen Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn unter der gewöhnlichen Telefonnummer an, um die Behauptung zu überprüfen.
  • Geht dort niemand dran, können Sie auch die neue Telefonnummer anrufen. Meldet sich Ihr Kind, ist alles gut. Hebt niemand ab, obwohl Sie gerade noch per Messenger-Dienst miteinander geschrieben haben, ist das ein Alarmsignal.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie zu Geldzahlungen gedrängt werden.
  • Sollten Sie bereits Opfer einer derartigen Betrugshandlung geworden sein, erstatten Sie unbedingt Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle.
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