Hohe Infektionszahlen

14 Kinder mit Corona im Spital: Ärzte entwarnen

Fünf, sieben, vierzehn! Die Anzahl der Kinder auf den Corona-Stationen der oö. Spitäler nahm zwischen 18. Jänner und 1. Februar drastisch zu. Dennoch entwarnt Tilman Königswieser vom Krisenstab: Die Verweildauer sei nur kurz.
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Seit Omikron das heimische Infektionsgeschehen dominiert, hat sich das Corona-Virus flächendeckend ausgebreitet. Mit dem doch alarmierenden Nebeneffekt, dass zu Monatsbeginn vierzehn Kinder im Alter bis zu 14 Jahren sowie zwei Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren im Spital landeten. Doch Tilman Königswieser vom Landeskrisenstab, der selbst Kinderarzt ist und das Salzkammergutklinikum leitet, gibt Entwarnung: „Wir lassen einmal wöchentlich die Altersstruktur der Corona-Patienten in unseren Krankenanstalten erheben. Diese Woche war die Steigerung bei den Kinder sehr auffällig. Man muss aber dazu sagen, dass dreizehn der vierzehn Kinder in häusliche Pflege entlassen werden konnten.“

Schwere Lungenentzündungen selten
Die Kinder waren mit den für Corona-Erkrankungen typischen respiratorischen Symptomen eingeliefert worden. Schwere Lungenentzündungen sind bei den Kleinen aber ohnedies selten, da sie im Normalfall abgeschwächte Krankheitsverläufe haben.

Auch interessant:
Bis Ende November mussten 1853 Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre bundesweit in stationäre Betreuung. Bei 64 Prozent war Covid die Hauptdiagnose.

Entzündungssturm als mögliche Folge
Sorgen bereitet den Medizinern PIMS, eine schwere Entzündung, die in seltenen Fällen bei Kindern und Jugendlichen drei bis vier Wochen nach einer Infektion ausbrechen kann. Bundesweit gab’s bisher 72 PIMS-Fälle, 22 mussten intensivmedizinisch betreut werden. Königswieser rät als Kinderarzt zur Impfung ab fünf Jahren: „Das macht Sinn.“

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