Einsatz in Sölden

Suche nach Vermisstem endete mit Happy End!

Tirol
31.01.2022 10:11

Eine groß angelegte Suchaktion von Bergrettung, Feuerwehr und Polizei nach einem in Sölden vermissten deutschen Urlauber am Wochenende hatte am Sonntagabend ein Happy End. Der seit Samstag 17.15 Uhr vermisst gewesene 21-Jährige wurde gegen 19 Uhr unterkühlt aus der Windache im Windachtal geborgen.

Der junge Mann hielt sich mit seiner Familie in einer Unterkunft im Söldener Ortsteil Windau auf. Schon am Samstagnachmittag war er alleine im Bereich Brunnenberg unterwegs, kehrte jedoch wieder zurück. „Der Vermisste wurde dann am Samstag um 17.15 Uhr zum letzten Mal gesehen. Er ist noch zu einem unbekannten Ziel aufgebrochen“, schildert Max Riml, Einsatzleiter der Bergrettung Sölden.

(Bild: zoom.tirol)

Einsatz von Sölden nach Längenfeld ausgedehnt
Um Mitternacht starteten Bergrettung und Feuerwehr Sölden mit 40 Mann eine große Suchaktion. Auch Suchhunde der Bergrettung und Fährtenspürhunde der Polizei nahmen teil. „Wir haben uns auf das Windachtal sowie den Bereich der Brunnenbergalm konzentriert und die Suche in der Folge bis Längenfeld ausgedehnt“, informiert Riml.

Sonntagmorgen startete der Polizeihubschrauber Libelle Tirol zu einem Suchflug, eine Drohne der Feuerwehr Landeck kam auch zum Einsatz.

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Die tolle Zusammenarbeit von Bergrettung, Feuerwehr und der Alpinpolizei hat zu dem Erfolg geführt.

Max Riml, Einsatzleiter der Bergrettung Sölden

Drohneneinsatz brachte Erfolg
Wegen fehlender Anhaltspunkte stellte man die bodengebundene Suche am Sonntag um 9 Uhr vorerst ein. In der Folge setzte man auf die Bilder einer weiteren Drohne, die die Feuerwehr Kufstein zur Verfügung stellte. Und diese Taktik sollte sich als erfolgreich herausstellen. Söldener Bergretter folgten am Sonntagabend der mit Licht ausgerüsteten Drohne in die Schlucht im Windachtal und entdeckten dort in 1700 Metern 50 Meter unterhalb eines alten Wegs den Deutschen lebend - auf einer Eisscholle im Bach!

Mit Alpin 2 ins Krankenhaus geflogen 
Um dorthin zu gelangen, muss er längere Zeit durch das eiskalte Wasser gewatet sein. Die Bergrettung barg den stark unterkühlten, aber ansprechbaren Mann mit dem Seil und brachte ihn nach Sölden. Der Notarzthubschrauber Alpin 2 flog ihn in die Innsbrucker Klinik.

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