14.01.2022 15:30 |

Regionalliga Salzburg

Der Blick geht nach vorne

 Ex-SAK-Trainer Andi Fötschl soll beim im ambitionierten Bischofshofen eine neue Ära prägen. Grödig vertraut auf den 30-jährigen Thomas Schnöll. Austria Salzburg verlängerte mit dem Kapitän.

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Salzburgs Regionalligisten sind seit Anfang der Woche wieder zurück im Mannschaftstraining. Bischofshofen startete mit bekannten Gesichtern auf der Bank. Andi Fötschl soll gemeinsam mit Mario Helmlinger (Sportlicher Leiter) eine neue Ära prägen. „Wir haben einen Fünf-Jahres-Plan, der umsetzbar ist“, sagte der 48-Jährige. Manager Patrick Reiter hat hohe Ziele, sprach in der Vergangenheit auch über die zweite Liga.

Orientieren wird sich der BSK auch am Nachbarn aus St. Johann. „Die haben in der Vergangenheit viel gut gemacht. Wir wollen den Spielern eine zweite Plattform in der Region bieten“, weiß Fötschl, dass sich viele Kicker in letzter Zeit oft gegen Bischofshofen entschieden haben. Der Fokus liegt bereits auf dem Sommer. Da der Kader sehr klein ist, hofft Neo-Coach Fötschl aber noch auf zwei Neuzugänge. Um im Frühjahr auch konkurrenzfähig zu sein.

„Kreativ und top eingestellt“
Den Sprung von Adnet an den Untersberg zu Grödig schaffte Thomas Schnöll. Er folgte bekanntlich Salzburgs Jahrhundertfußballer Heimo Pfeifenberger. Der Eindruck des 30-Jährigen vom Team, das er in den letzten Spielen im Herbst schon beobachtet hatte, fällt äußerst positiv aus: „Die Mannschaft ist sehr talentiert, kreativ und top eingestellt.“

Schnöll möchte die guten Sachen seines Vorgängers ergänzen. Nach der Leihe von Lukas Alterdinger vom GAK hält man transfertechnisch weiter die Augen offen. Aber: „Die Balance muss passen. Routinierte Spieler werden wir nur holen, wenn sie dem Team wirklich weiterhelfen. Was mache ich mit einem 28-Jährigen, der genau so gut ist, wie ein 18-Jähriger?“

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Was mache ich mit einem 28-Jährigen, der genau so gut ist, wie ein 18-Jähriger?

Grödigs Trainer Thomas Schnöll über mögliche Transfers

Leistungsträger längerfristig halten
Die Salzburger Austria, die kürzlich Paul Scharner als neuen Talente-Betreuer verpflichtet hatte, verlängerte mit Kapitän Manuel Krainz vorzeitig bis 2024.

„Ich möchte, dass die Leistungsträger längerfristig bei uns bleiben“, möchte Obmann Claus Salzmann einen neuen Weg einschlagen. In der Vergangenheit musste er meist jährlich mit den Spielern verhandeln. 

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