12.01.2022 06:35 |

Handball-Legende Weber

Die Jungen halten den Super-Oldie „frisch“

Im dritten EM-Match gegen Weißrussland knackt Robert Weber die 200-Länderspiel-Marke. Die Jungen halten den Super-Oldie „frisch“.

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„Ein paar Haare mehr hab ich gehabt“, fällt Glatzkopf Robert Weber auf, als er ein Bild der Heim-EURO 2010 sieht. Die gilt als Wendepunkt in der langen Handball-Laufbahn des Vorarlbergers. Seit damals ist er Österreichs unangefochtene Nummer eins als rechter Flügel. Der Premiere folgt zwölf Jahre später das neunte Großereignis (EM oder WM). „Ich will mich selbst austesten“, lächelt der 36-Jährige, der kein Problem mit dem Alter verspürt. „Ich passe mich auch gerne an - die Jungen im Team halten mich frisch!“

Heute verlässt die Mannschaft das Stockerauer Camp Richtung Bratislava, beim EM-Auftakt zwei Tage später gegen Polen hätte er sein 200. Länderspiel feiern sollen. Wegen Absage der Tests gegen die Slowakei verschiebt sich das Jubiläum auf das letzte Gruppenspiel gegen Weißrussland (18. Jänner). „Die Marke wollte ich unbedingt knacken!“ Andere Rekorde sind ihm nicht mehr so wichtig. „Der Fokus hat sich verändert. Auf dem Grabstein wird nicht die Zahl meiner Tore stehen!“

Obwohl ihn eine zu einer Legende gemacht hat. Weber steht mit 2454 Treffern nach wie vor auf Platz fünf der ewigen Schützenliste der deutschen Bundesliga. Durch den Abstieg mit Nordhorn ist die Zahl vorerst nicht ausbaufähig. Auf Platz zwei der zweiten Liga liegend, scheint allerdings der Weg zurück möglich.

Olympia im Hinterkopf
Ein großes Ziel hat Familienvater Weber zumindest im Hinterkopf. „Die Olympia-Qualifikation 2024 wäre eine große Sache!“ Und ein würdiger Abschluss. Dann wäre er 38. Und bis dahin weiß er wohl auch, „was mich nach der Karriere glücklich macht!“

Christian Pollak
Christian Pollak
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