05.01.2022 11:00 |

In der Steiermark

ÖAMTC musste 2021 zu 86.900 Pannen ausrücken

86.900 Einsätze verzeichnete die ÖAMTC-Pannenhilfe im Jahr 2021 in der Steiermark. Das entspricht rund 238 Einsätzen täglich - um vier Prozent mehr als 2020. Auswirkungen der Lockdowns sind keine mehr zu spüren.

„Nach einem Corona-bedingt reduzierten Verkehrsaufkommen im ersten Pandemiejahr zeigen unsere Einsatzzahlen für 2021 mehr Mobilität im Inland - so waren die Lockdowns im Mobilitätsverhalten der Menschen aus Sicht der Pannenhilfe im Vorjahr fast nicht zu spüren, ein verändertes Reiseverhalten mit mehr Auto- und Inlandsurlauben statt Flug- und Fernreisen führte über die Sommermonate zu einem Einsatzplus. Und auch im Winter waren unsere Gelben Engel stark gefordert“, erklärt Alois Müller, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe Steiermark.

Meiste Einsätze im Dezember und August
Das zeigt sich auch im Monatsvergleich: Die meisten Einsätze in der Steiermark absolvierte die Pannenhilfe des Mobilitätsclubs im Dezember (8.400 Einsätze) vor August (8.300) und Juli (8.100). Die wenigsten Einsätze wurden im April (6.100) registriert. Der einsatzreichste Tag des Jahres 2021 war der 12. Jänner mit 521 Einsätzen. Wenn die Panne vor Ort nicht behoben werden konnte, kam der ÖAMTC-Abschleppdienst zum Einsatz - das war im Vorjahr in der Steiermark rund 28.900-mal der Fall, ein Plus von fast 12 Prozent im Vergleich zu 2020.

Rund 35 Prozent aller Einsätze 2021 entfielen auf schwache, leere oder defekte Batterien. Ungefähr acht Prozent der Pannen ereigneten sich aufgrund von Schwierigkeiten mit den Reifen, etwa 7,5 Prozent durch Probleme mit dem Starter oder der Lichtmaschine. In rund fünf Prozent der Fälle mussten irrtümlich versperrte Autotüren geöffnet werden.

Schutz von Mitgliedern und Mitarbeitern
Der Mobilitätsclub legt bei allen Einsätzen höchsten Wert auf den Schutz von Mitarbeitern und Mitgliedern. „Unsere Gelben Engel sind mit Mund-Nasen-Schutz unterwegs und haben Einweghandschuhe, Schutzbrille, Handwasch- und Desinfektionsmittel an Bord und halten selbstverständlich den Mindestabstand ein“, informiert Alois Müller abschließend.

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