PCR-Ergebnis fehlte

79-Jährigem wurde am Flughafen mit Anzeige gedroht

Corona-Tests gehören nach fast zwei Jahren Pandemie zum Alltag, die Pannen bei der Auswertung ebenso. Ein 70-Jähriger wartete im Krankenhaus vergeblich auf den Besuch der Gattin: Ihr PCR-Test war verschwunden. Und ein 79-jähriger Linzer wäre wegen des fehlenden Testergebnisses bald an der Einreise in Wien gescheitert.
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„Pannen können passieren, aber wenn sie passieren, sollte man eine Antwort bekommen, warum. Wo gehen die Millionen hin, die diese Tests kosten?“, ärgert sich Günter D. (70). Seine Frau machte am 27. Dezember einen Gurgeltest und gab ihn in einer Spar-Filiale ab. Ergebnis: Fehlanzeige. Damit durfte sie nicht zu ihm ins Spital. Bei der Hotline 1450, beim Land OÖ und im Büro von Gesundheitsreferentin und LH-Vize Christine Haberlander (ÖVP) erklärte man sich unzuständig

Diffuse Infos über Einreisebestimmungen
Wolfgang B. aus Linz nützte die Feiertage zum Besuch seiner Tochter und zwei Enkeln in Norwegen. Die Heimreise wurde zum Hindernislauf, die Informationen über die geänderten Einreisebestimmungen diffus. Am Flughafen Sandefjord machte der Linzer einen PCR-Test, dessen Ergebnis bei der Landung in Wien noch ausständig war. Sein Impfzertifikat nützte nichts: Anzeige drohte. „Wir sollten froh sein, sagte ein Mann vom Bundesheer, dass er uns nicht hierbehält, bis der Test da ist. Es ist nicht schön zu denken, dass man einen 79-Jährigen tagelang am Flughafen festhalten könnte, weil eine Regierung Entscheidungen trifft, die nicht durchdacht sind.“

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