Brand wegen Rausch

Zehn Parteien können nach Feuer-Inferno heim

Weihnachten in den eigenen vier Wänden: Das war im Haus Schörgenhubstraße 24 in Linz heuer für 14 Parteien fraglich. Denn nachdem einer der Mieter im Vollrausch einen Großbrand verursacht hatte, standen auch alle anderen auf der Straße. Jetzt konnten zumindest zehn von ihnen zurückkehren.

„Es wurde rund um die Uhr, auch an Feiertagen und Wochenenden, gearbeitet. Weil alles perfekt funktioniert hat, können zehn Mieter das Weihnachtsfest wieder in ihren Wohnungen begehen“, freut sich Nicola Moser, Obmann-Stellvertreterin der Wohnungsgenossenschaft „Familie“, dass man zehn Tage nach dem verheerenden Brand einen Großteil der Wohnungen wieder beziehbar machen konnte. Vier Parteien müssen aber noch auswärts feiern.

Sanierung dauert noch Monate
„Alle sind im Moment bei Freunden und Bekannten untergekommen, bei denen wir uns für die Herberge auch sehr bedanken“, sagt Moser. Sie weiß, dass die Sanierung des Gebäudes noch Monate dauern wird. Ein Mieter war in der dritten und obersten Etage mit einer Zigarette im Bett eingeschlafen. Trotz 4,5 Promille konnte der 58-Jährige noch ins Nebenzimmer flüchten und wurde von Feuerwehrleuten gerade noch rechtzeitig gerettet. Seine Wohnung und das Flachdach wurden vollständig zerstört. Der Schaden beträgt mehrere Millionen Euro.

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