22.12.2021 09:30 |

Eiskratzen angesagt

Klirrend kaltes Österreich: Bis zu minus 19,5 Grad

Eine winterliche Nacht und ein bitterkalter Morgen liegen hinter uns, mit Temperaturen, die einem Wintertag auch würdig sind. Einer der Kältepole war dabei etwa Radstadt, hier zeigte die Temperaturmarke minus 19,5 Grad an. Plusgrade werden aber auch im Tagesverlauf nur spärlich gesät sein, ehe uns die nächste frostige Nacht bevorsteht. Auch am Donnerstag zeigt der Winter noch einmal, was er kann, ehe ihm just am Heiligen Abend die Puste ausgeht …

Eisig präsentierte sich der Mittwochmorgen auch in Lilienfeld (NÖ) mit Temperaturen von minus 15 Grad sowie Lienz (Osttirol) mit minus 15,4 Grad. Doch in ganz Österreich lagen die Nacht- und Morgentemperaturen maximal rund um den Gefrierpunkt. Eiskratzen war daher vielerorts angesagt, klamme Finger allerdings auch.

Stark steigen werden die Temperaturen am Mittwoch nicht mehr. In ganz Österreich dürfen maximal hauchzarte Plusgrade erwartet werden, der Süden hingegen verbleibt im Minusbereich.

Weitere frostige Nacht
Eine weitere frostige Nacht steht uns ebenfalls bevor. Im ganzen Land werden wieder Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erwartet. Klirrend kalt dürfte es vor allem im Osttirol werden, minus 14 Grad können hier bei nahezu klarem Himmel durchaus erreicht werden.

Dick einpacken sollte man sich noch einmal am Donnerstag, denn der Tag verläuft noch einmal eisig kalt, ehe der Winter mit seinen frostigen Fingern Österreich just an Heiligabend loslässt - und uns Plusgrade und in nahezu jeder Landeshauptstadt grüne Weihnachten beschert.

Kühlstes Jahr seit 2010
Nach Angaben der ZAMG war das heurige Jahr das kühlste seit 2010 - und dennoch eines der 25 wärmsten in der 254-jährigen Messgeschichte. Zudem gab es um sieben Prozent weniger Niederschlag, besonders im Frühling und Herbst war es überaus trocken.

Überdurchschnittlich viele Gewitter
Gleichzeitig gab es allerdings auch überdurchschnittlich viele Gewitter mit ungewöhnlich großem Hagel. In Erinnerung bleibt besonders der 24. Juni: Damals löste eine seltene Wetter-Kombination in Mitteleuropa einen noch nie dagewesenen Ausbruch an Hagelunwettern aus. An diesem Tag gab es allein in Österreich mindestens zehn Gewitter mit Hagelgrößen zwischen acht und zwölf Zentimetern.

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