Tour quer durch Stadt

Corona-Aktivisten wollen am Mittwoch Linz lähmen

Ob es da noch um den Protest geht oder doch nur noch ums Provozieren? Am Mittwoch, 15. Dezember, zwei Wochen nach der aufsehenerregenden Blockade der Nibelungenbrücke wird sich wieder ein Demonstationszug quer durch Linz drängen. Es droht ein Verkehrs-Zusammenbruch.

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Eine Privatperson - dem Vernehmen nach der Kärntner Anti-Corona-Maßnahmen-Aktivist Martin Rutter - hat erneut für Mittwoch eine „nicht statische Versammlung von 12 bis 18 Uhr“ in der Linz Innenstadt angemeldet. Da an diesem Tag im Ursulinenhof der Budgetlandtag fortgesetzt wird, hat die Polizei das Areal um das Kulturquartier zur Bannmeile erklärt. Dementsprechend werde ein Platzverbot erlassen, kündigte Polizeisprecher David Furtner an und weist darauf hin, dass die Kundgebung rechtlich nicht untersagt werden kann.

Brücke und Tunnel im Visier
Der Demozug, geplant ist, dass 30 Traktoren dabei sind, soll die Nibelungenbrücke zweimal überqureen und dann ist noch ein Marsch durch den Römerbergtunnel geplant. Zwischen 12 und 14 Uhr rechnet die Polizei mit massiven Beeinträchtigungen. Es wird geraten, die Innenstadt zu meiden, großräumig auszuweichen.

Auch Spitalsangestellte demonstrieren
Am Mittwoch um 12.15 Uhr gehen zudem Beschäftigte der Ordensspitäler und der konfessionellen Pflegeheime vor ihre Einrichtungen, um auf ihrer mehr als angespannten Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen. Der „Hilferuf“ wird von der Gewerkschaft organisiert. Um ein Aufeinandertreffen mit den Corona-Gegnern zu verhindern, war die Exekutive am Dienstag noch in Gesprächen mit den Organisatoren beider Kundgebungen.

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Krone Oberösterreich
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