Impfkritikerin krank

Corona-Alarm gleich nach MFG-Landtags-Premiere

Ein Rundmail der oberösterreichischen Landtagsdirektion sorgt für Aufregung unter den am Samstag, 23. Oktober, neu angelobten Landtagsabgeordneten und ihren Mitarbeitern. Sie wurden darüber informiert, dass es in den Reihen der MFG einen Corona-Verdachtsfall gibt.

Konkret soll Angelika Zwicklhuber, die Landtagsklubdirektorin der Impfkritiker von MFG, ein Corona-Verdachtsfall sein. Sie hat jedenfalls am Mittwoch einen PCR-Test durchgeführt, das Ergebnis soll am Donnerstag vorliegen.

Alle Termine diese Woche abgesagt
Die „Krone“ erwischte die stark hustende Zwicklhuber am Mobiltelefon: „Mein Mann und ich fühlen uns kränklich. Deshalb bin ich auch daheim geblieben und habe alle Termine für diese Woche abgesagt. Vor zwei Jahren wäre ich wohl nur zwei bis drei Tage daheim geblieben. Jetzt kann es sein, dass ich mich dem Test beugen muss. Da ja jetzt der Test und nicht der Arzt entscheidet, wer krank ist!“

Keine Symptome bei Landtagssitzung
Zwicklhuber, die angibt, am Samstag bei der Landtagssitzung keine Symptome gehabt zu haben, kandidierte auch als MFG-Spitzenkandidatin in ihrem Heimatort Kremsmünster. Mit 8,3 Prozent gelang auf Anhieb der Einzug in den Gemeinderat. Die konstituierende Sitzung am Donnerstag muss Zwicklhuber aber sausen lassen.

Impfgegner-Partei bald bundesweit
Die junge Partei Menschen Freiheit Grundrechte (MFG), die gegen die Corona-Maßnahmen mobilmacht und in Oberösterreich in den Landtag eingezogen ist, bereitet sich auf weitere Urnengänge vor. „Selbstverständlich“ werde man bei der nächsten Nationalratswahl antreten, hieß es. Der Fokus liege vorerst aber bei kleineren Urnengängen. Derzeit baue man Strukturen in allen Bundesländern auf, auch einige Ortsgruppen bestünden bereits. Über ein Antreten bei der Bundespräsidentenwahl werde man zu gegebenem Zeitpunkt entscheiden.

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Donnerstag, 02. Dezember 2021
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