Polizei ermittelt

Babykater brutalst getötet: Tierhasser droht Haft

Herzloser Tierhasser! Ein noch unbekannter Täter köpfte in Ried (OÖ) einen kleinen Kater, stopfte den Kadaver in ein Sackerl und schleuderte ihn in den Straßengraben. Eine Hundebesitzerin entdeckte den grausigen Fund und alarmierte die Tierfreunde von der Pfotenhilfe. Dem Tierquäler drohen zwei Jahre Haft!

Eine Hundebesitzerin war vor wenigen Tagen mit ihren beiden Vierbeinern in Weilbach bei Ried im Innkreis (OÖ) auf einer ausgedehnten Gassi-Runde, als die Hunde Alarm schlugen. Aus einem blauen Plastiksackerl in einem Straßengraben gegenüber einer Wohnsiedlung ragten die Spitzen zweier kleiner schwarzer Samtpfoten heraus.

„Kopf von Wirbelsäule abgetrennt“
Die schlimmsten Befürchtungen wurden alsbald bittere Realität, als sich die zu Hilfe gerufenen Tierfreunde von der Pfotenhilfe aus Lochen (OÖ) an den Fundort begaben - es handelte sich tatsächlich um eine kleine tote Katze. Doch das Tier starb keinen natürlichen Tod - im Gegenteil.

„Das arme Tier wurde erschlagen, und zwar derart brutal, dass der Kopf längsoval statt rund geformt und sogar von der Wirbelsäule abgetrennt war“, sagte die immer noch geschockte Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler am Freitag im Gespräch mit der „Krone“.

Bis zu zwei Jahre Haft drohen
Der Kadaver des zu Tode geprügelten Baby-Katers wurde hernach an die Veterinärmedizinische Universität Wien geschickt, dort bestätigten Tierärzte den grauenvollen Verdacht der bestialischen Tierquälerei. Stadler weiter: „Das Strafgesetzbuch sieht für derartige Tierquälerei einen Strafrahmen von bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe vor!“

Die Tierfreundin und ihr Team bitten nun etwaige Zeugen um Hinweise oder auch Informationen auf ihrer Homepage (www.pfotenhilfe.at), woher der schwarze Baby-Kater stammen könnte.

Matthias Lassnig
Matthias Lassnig
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