Feuerwehr kehrt heim

Nordmazedonien: Steirer retteten zwei Dörfer

Steiermark
15.08.2021 17:00
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Brand aus! Nach zehn Tagen im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände in Nordmazedonien sind am Samstag die steirischen Einsatzkräfte zuhause angekommen. Sie konnten zwei Dörfer vor der Zerstörung retten, ein Feuerwehrmann wurde am Rücken verletzt und ein Löschfahrzeug blieb in Serbien liegen.

Am Donnerstag, den 4. August, brachen sie auf. 24 Stunden später kamen die ersten steirischen Florianis in Nordmazedonien an, um die dort wütenden Waldbrände zu bekämpfen. Am Samstag kamen die letzten Helfer wieder in Lebring an.

Auf die Bilanz können die steirischen Einsatzkräfte stolz sein: An zehn Tagen waren 132 Feuerwehrleute vor Ort, die und in 12.200 Stunden leisteten. Mit zehn Fahrzeugen transportierten sie eine halbe Million Liter Löschwasser. Zwei Dörfer konnten so gerettet werden.

Steirer bei Sturz an Wirbelsäule verletzt
Auch Verluste muss man hinnehmen: Ein Löschfahrzeug ist am Rückweg in Serien wegen eines Defekts liegen geblieben; ein Kamerad aus dem Murtal erlitt beim Einsatz einen Wirbelbruch und musste nach Graz zum Spital geflogen werden.

„Nicht nur den Mannschaften, sondern auch dem Fuhrpark hat dieser Einsatz vieles abverlangt“, sagt Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried.

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