21.02.2011 10:22 |

Starke Auftritte

KAC-Rumpfteam siegt in Graz ++ VSV packt Capitals

Doppelter Jubel für Kärntens Eishockeyfans! Der VSV fuhr mit dem Reserveteam der Vienna Capitals 5:2 ab, Damon traf zweimal. Rivale Linz gewann ebenfalls - im Penaltykrimi gegen Jesenice -, dennoch fehlt den Adlern in den letzten zwei Runden für Platz vier nur noch ein Sieg. Die KAC-Bubis spielten in Graz groß auf, acht Stützen fehlten, dennoch trumpfte man 3:2 auf. Für die 99ers war es um alles gegangen.

VSV – Vienna Capitals 5:2. Der Wiener Bernhard Starkbaum, der am Samstag den 25. Geburtstag feierte, musste diesmal für Prohaska auf die Bank, er wird’s locker verkraften. Die Adler fuhren vor 4.300 Fans den nächsten Sieg ein. Es war gegen das Wiener Rumpfteam (ohne die verletzten Gratton, Rotter, Bjornlie, David Rodman und Philippe Lakos) aber ein hartes Stück Arbeit nötig.

Die Startphase gehörte den Gästen, dann zog VSV durch zwei Powerplaytore von Damon und Unterluggauer auf 2:0 davon. Die Caps gaben aber nicht auf, zwei Nickerchen der Abwehr nützten sie zu zwei Toren – 2:2. Aber mit einem „Doppelpack“ von Razingar und Damon binnen 29 Sekunden zum 4:2 war der alte Abstand wieder hergestellt. Am Ende traf auch noch Mitchell (47.) – das dritte Powerplaygoal an dem Abend. Nach Spielende musste Damon, der eine auf den Fuß bekam, zum Röntgen ins Spital, auch Ryan fuhr mit. Er hat Verdacht auf Mittelhandknochenbruch.

Strömwall in Linz und Graz ein Thema
Neuigkeiten gibt es auch von Ex-Coach Johan Strömwall. Der Schwede ist in Linz für die nächste Saison als Nachfolger von Jim Collins im Gespräch, aber auch mit Graz wird bereits intensiv gesprochen. Falls Gilligan nach Übersee zurückkehrt, soll ihn Johan beerben.

Graz – KAC 2:3. Wahnsinn, was die Rotjacken schafften. Sie schickten im Bunker von Liebenau nicht ihre zweite, dritte, sondern nur ihre vierte Besetzung aufs Eis. Mit Kalt, Scofield, Schuller, Shantz, Craig, Reichel, Spurgeon, Chiodo fehlten acht Stützen, auch Stephan Geier bekam dann eine Spieldauerdiszi aufgebrummt. KAC bot also nur drei Linien auf, mit Stefan Schumnig, Jürgen Moser, Markus Steiner, Niki Holzer waren viele Grünschnäbel dabei.

Kapitän Brandner gab sein Comeback, nach 78 Sekunden stellte der „Graz-Spezialist“ schon auf 1:0. Die Abwehr der Steirer war hier wie im gesamten Spiel auf Dornröschenschlaf. Die 3.500 Fans trauten ihren Augen nicht, es war keine Spur davon zu sehen, dass es NUR für Graz im Kampf um Platz vier um alles ging, KAC nur ein Aufbauspiel hatte. Die Steirer emotionslos, komplett ohne Feuer, nicht die 99ers, nur der Leader spielte groß auf. Gilligan ist offenbar am Ende seines Lateins.

Drei Stangenschüsse
Und stellt Paul Schellander im Powerplay nach einem Solo auf 2:0 (7.), die 99ers hatten dann nach der Geier-Strafe (23.) bei einer fünfminütigen Überzahl nicht eine einzige Chance. Ganz anders der KAC. Herburger traf zweimal Holz, dann Hager. Auch der Ausgleich zum 2:2 warf den KAC nicht aus der Bahn. Nur 23 Sekunden danach traf Gregor Hager zum 3:2 (53.). Die Pleite ist für die Grazer eine Schande.

von Albert Kurka und Fritz Rauter, Kärntner Krone

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