„Die Wirtschaft wird gegen die Einhebung einer höheren Maut im Unterinntal eintreten“, so Spartenobmann Gottfried Strobl von der Wirtschaftskammer. Strobl ist über die teilweise „naive Argumentation“ mehr als erbost: „Wenn jemand glaubt, dass wegen einer höheren Maut im Unterinntal auch nur ein Transit-Lkw weniger fährt, dann lebt er in einer Traumwelt.“
Statt ständig den Lkw-Verkehr zu beschränken und zu verteuern, sollte die heimische Bahn auf Vordermann gebracht werden. „Die nämlich sperrt einen Verladebahnhof nach dem anderen in Tirol zu. Das ist Verlagerungspolitik“, ärgert sich Strobl. Er bringt auch kein Verständnis dafür auf, dass nur auf der Unterinntal- und der Brennerstrecke eine Zusatzmaut eingehoben werden soll, im Osten oder Süden Österreichs nicht.
ÖVP-Geschäftsführer Hannes Rauch ist über die Kritik verwundert: „Landeshauptmann Günther Platter setzt sich in dieser Causa klar für die Wirtschaft ein und will eine einseitige Belastung der Tiroler Betriebe verhindern.“
Tiroler Krone









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