18.12.2002 16:12 |

Überraschung

Deutsche Läufer in Gröden voran!

Ein überraschendes Ergebnis lieferte am Mittwoch das erste Training zur klassischen Herren-Abfahrt in Gröden: Die DSV-Läufer Max Rauffer und Stefan Stankalla, die es in dieser Saison bisher auf zusammen zwei Weltcup-Punkte gebracht haben, platzierten sich auf den Rängen eins und drei. Die ÖSV-Abfahrer blieben derweil hinter den Erwartungen zurück.
Die Bestzeit von 1:58,09 Minuten legte der DeutscheMax Rauffer (Nummer 40) vor Erik Seletto (ITA/Nummer 48) und StefanStankalla (GER/Nummer 46) hin. Die Österreicher hielten sichnoch "vornehm" zurück, Michael Walchhofer landete als besterÖSV-Läufer auf Rang 15.
Wirklich aussagekräftig ist jedoch erst das mit Spannungerwartete Abschlusstraining am Donnerstag.
 
Ausfall von Gruber
Christoph Gruber hob es bei einer Welle aus der Bahn.Der RTL-Dritte von Val d'Isere wurde ins Fangnetz geschleudert,schlug einen Salto, landete aber wieder unverletzt auf den Skiern.
 
Die Bilanz der bisherigen Weltcup-Läufe:
Sieben von neuen möglichen Stockerlplätzen,das sind die bisherigen Triumphe bei den drei Abfahrten. Dabeiheimste unser Team drei
Mal die Plätze eins ein: Drei Mal war es Stephan Eberharter,der uns den Erfolg brachte und dreimal die Plätze zwei -zuletzt gab es am Samstag in Val d'Isere sogar einen Triple-Sieg!
 
Die Strecke
Die 3.446 m lange Saslong in Gröden ist berühmt-berüchtigtfür ihre schwierige Streckencharakteristik: Dem ÖSV-Teamkommt sie mit ihren vielen Gleitpassagen und wenigen schwierigenKurven auf der Ciaslat-Wiese nicht sehr entgegen, so ÖSV-AbfahrtscoachTrenkwalder. "Da haben wir uns schon immer schwer getan." EineAussage, die durch die Ergebnisse des Vorjahres teilweise bestätigtwird: Damals gewann Lokalmatador Kristian Ghedina, der fürTrenkwalder der "Topfavorit" ist, die erste Abfahrt, in der zweitensiegte dann Eberharter vor Michael Walchhofer.
 
Das Team
Diesmal keine ÖSV-interne Abfahrts-Qualifikation:"Andreas Schifferer ist nach seinem dritten Platz in Val d'Iserefix, und den Platz von Eberharter wird Hans Knauß einnehmen",sagte Trenkwalder zur Mannschaftsaufstellung, die auch ohne denverletzten Saisondominator auf einen Erfolg abzielt . "Trinkl,Walchhofer, Kröll waren heuer ja schon Zweite hinter demEberharter, daneben sind auch noch Schifferer, Fritz Strobl undRzehak gut drauf", hofft der Erfolgscoach.
 
Eberharter trainiert im Zillertal
Eberharter wird sich während der Rennen in Grödenweiter im Zillertal intensiv der Physiotherapie widmen. "Vielleichtwird die Pause kürzer als angenommen", hofft der 33-jährigeWeltcup-Titelverteidiger. "Ich werde kein unnötiges Risikoeingehen. Ich fahre erst wieder im Weltcup, wenn ich voll fitbin."
 
Die Termine in Gröden:
Super G (Freitag/Start: 12.00 Uhr)
Abfahrt (Samstag/10.15 Uhr) und
Riesentorlauf (Sonntag/10.15 und 13.00 Uhr)
Donnerstag, 17. Juni 2021
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