„Schildbürgerpolitik“

„Blauer Ärger“ wegen „grüner Bachöffnung“

Burgenland
06.07.2021 08:00
Die Bachdecken-Öffnungen in Mattersburg sorgen erneut für Ärger und Kopfschütteln bei FPÖ-Klubobmann Johann Tschürtz. Er spricht von „Schildbürgerpolitik“ der Stadt. Schon jetzt gebe es viele bestehende Wulka-Öffnungen. Deren Zustand sei mehr als fragwürdig.

Bereits jetzt sei die Wulka auf einer Länge von einem halben Kilometer freigelegt. Viel vom Gewässer gebe es allerdings nicht zu sehen, denn die Öffnungen seien verwuchert, so Tschürtz.

Warum weitere Öffnungen?
Umso weniger kann er verstehen, dass die Stadt weitere Öffnungen schafft. „Während das bestehende Bachbett von der Gemeinde grob vernachlässigt wird, nimmt man der Innenstadt mit der neuen Öffnung Freiflächen am Veranstaltungsplatz weg“, so der Freiheitliche. Wichtiger wäre es, die Lokale im Kern zu unterstützen.

Über Kritik verwundert
Bürgermeisterin Ingrid Salamon (SPÖ) will der Kritik nicht zu viel Bedeutung beimessen, zeigt sich aber verwundert. Gerade in Zeiten, in denen es oft den Vorwurf gebe, es werde zu viel zubetoniert, schaffe man durch die Öffnungen mehr Raum für Pflanzen und Insekten. Dass das für Kritik sorgt, könne sie nicht nachvollziehen.

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