In der laufenden Wiener Ehrenamtswoche spielt auch das Thema Tierschutz eine wichtige Rolle:
Auf Initiative des Veterinäramts sind SchülerInnen bei Hundezonen in Wien unterwegs und erheben mittels Fragebogen, wie gut HundehalterInnen über illegalen Welpenhandel und die damit verbundenen Probleme informiert sind.
Nach Auswertung der Antworten werden von der Stadt Wien gezielt weitere Maßnahmen gegen den illegalen Welpenhandel gesetzt, alle TeilnehmerInnen an der Umfrage bekommen ein Sackerl mit Infomaterial und das neue „Tierisch gut“- Magazin der Stadt.
Wir wollen damit auf das Thema aufmerksam machen und das Bewusstsein dafür schärfen, wieviel Tierleid da eigentlich dahinter steht.
Tierschutzstadtrat Jürgen Czernohorszky
Weitere Maßnahmen
Der illegale Handel mit Welpen ist der Stadt Wien schon seit längerem ein Dorn im Auge - gerade läuft auch eine Aktion scharf in Zusammenarbeit mit der Polizei. Die AmtstierärztInnen der Stadt Wien kontrollieren streng die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen - Tiertransport, Tiergesundheit, Tierschutz - setzen die erforderlichen Maßnahmen und zeigen jeden Verstoß umgehend und rigoros an.
Das Problem an der Wurzel packen
„Unser dringender Appell an alle Hunde-Fans ist aber: Kaufen Sie keine Hunde aus dem Ausland. Die Tiere sind oft krank und schlecht sozialisiert! Informieren Sie sich vor dem Kauf von Welpen bei österreichischen Hundezuchtverbänden bzw. Tierheimen oder bei einem Tierarzt, einer Tierärztin ihres Vertrauens!“ appelliert Tierschutzstadtrat Jürgen Czernohorszky.
Gemeinsame Aktion
Das große Engagement der Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Ehrenamtswoche sei jedenfalls beeindruckend, so Jürgen Czernohorszky. „Kinder und Jugendliche wollen sich engagieren, mitgestalten und einen aktiven Beitrag zum guten Zusammenleben in Wien leisten. Diesen Wunsch haben sie selbst im Rahmen der ‚Werkstadt Junges Wien‘ sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Umso erfreulicher ist es, dass heuer über 200 Klassen mitmachen!“
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