Millionenregen in Pasching: Das einstige Start-up Tractive, das GPS-Tracker für Hunde und Katzen entwickelt, wird nach Italien verkauft – die „Krone“ berichtete. Teile des Verkaufserlöses könnten wiederum in junge heimische Unternehmen fließen – dafür gibt es prominente Beispiele.
Es wird der vielleicht größte Verkauf eines heimischen Start-ups: Tractive aus Pasching – Hersteller von GPS-Trackern für Haustiere – wird, wie berichtet, in den kommenden Wochen um zumindest einen hohen dreistelligen Millionenbetrag an das italienische Unternehmen Bending Spoons verkauft.
„Exit“ wird ein solcher Verkauf im Gründer-Sprech genannt – und er könnte einen Multiplikator-Effekt für andere junge Unternehmen aus Oberösterreich haben. Denn oft fließt nach solchen Millionen-Deals Geld wieder zurück in das Start-up-Ökosystem. Die erfolgreichen Verkäufer treten dann als Investoren oder Berater für andere Unternehmensgründer auf.
Tractive selbst ist beispielgebend
Ein Beispiel dafür ist ausgerechnet die Geschichte von Tractive selbst: Das 2012 von drei Absolventen der FH Hagenberg gegründete Unternehmen wurde von Anfang an durch das Gründerteam der Fitness-App Runtastic unterstützt. Runtastic galt lange als Aushängeschild der heimischen Start-ups.
Dessen Mitgründer Florian Gschwandtner hält wie seine Gründer-Kollegen nach wie vor Anteile an Tractive und stieg 2020 – nach dem Verkauf von Runtastic an adidas – auch als Manager beim Haustier-Tracker ein.
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