29.05.2021 17:00 |

„Stummer Schrei“

Zillertaler Festival: Viel Schauspiel, viel Musik

Mit großem Engagement bricht das Kulturfestival „Stummer Schrei“ in seine Sommersaison vom 16. Juni bis 8. August auf. Laut Festivalleiter Christoph Crepaz wurde das Augenmerk auf ein buntes, vielfältiges und hochwertiges Programm für alle Altersgruppen gelegt.

Vor 17 Jahren hatten einige engagierte Menschen aus dem Zillertal den Wunsch und die dazugehörige notwendige Kraft, ein qualitativ hochwertiges Kulturfestival zu gründen. Die Örtlichkeit dieses Veranstaltungsreigens wurde die Gemeinde Stumm. Diese Initiative konnte man im Jahr 2004 in jenem Tal, welches bis dahin primär volkstümliche Musik als Exportschlager vorweisen konnte, als wirklichen „Schrei“ für mannigfaltige kulturelle Belange sehen. Auf 374 Veranstaltungen kann das Kulturfestival „Stummer Schrei“ im Laufe dieser Jahre zurückblicken, wobei sich 17 Eigenproduktionen darunter befinden.

Ein Festival mit 50 Veranstaltungen
Das Jahr 2020 machte Corona auch dem „Stummer Schrei“ einen gehörigen Strich durch die Rechnung, das Festival musste wie so vieles abgesagt werden. In diesem Jahr ist man voller Zuversicht und mutig, wie Festivalleiter Christoph Crepaz betont: „Trotz der heuer nochmals verschärften Auflagen der Bundes-Corona-Verordnungen haben wir es möglich gemacht, dem Publikum insgesamt 50 Veranstaltungen zu präsentieren.“

Wiederaufnahme von „Märzengrund“
Abwechslungsreich und bunt stellt sich das Programm dar. Einer der Höhepunkte gestaltet sich laut dem Festivalleiter in der Wiederaufnahme des Auftragswerkes „Märzengrund“. „Aufgrund der Verfilmung und der Aktualität von Felix Mitteres Erfolgsstück wurde der Entschluss gefasst, Märzengrund nochmals zu präsentieren.“

„Alma“ mit Österreich Premiere
Mit „Aktualität“ sieht Crepaz die uns alle seit über einem Jahr bestimmenden Lockdowns, die uns, zwar nicht freiwillig, aber teilweise massiv, der sozialen Kontakte beraubt haben. Musikalisch herrscht bei „Stummer Schrei 2021“ ebenfalls Aufbruchstimmung. So sprengt das Quintett „Alma“ seit zehn Jahren klangliche Grenzen. In Stumm stellen sie ihr neues Programm „Furo:re“ als Österreich-Premiere vor. Das Quartett „Donauwellenreiter“, das durch die Meere der Genres segelt, wird sein jüngstes Album „Delta“ präsentieren. Weiteres Augenmerk liegt außerdem noch bei „künstlerischen Grenzgängern“ und musikalischen Vagabunden, wie etwa den „The Les Clochards“ und „Laudonia“.

„Prima La Musica“ erstmaliger Festival-Partner
Heuer wurde, als eine zukunftsorientierte Premiere, mit „Prima La Musica“ ein Partner für die dem Festival so wichtige Jugendförderung gefunden. „Ohne unsere jungen Musiker und Künstler hat die Kultur in unserem Land keine Zukunft“, ist Festivalleiter Crepaz überzeugt. Einigen Preisträgerinnen und Preisträgern wird in Stumm – solistisch und im Ensemble – daher eine professionelle Bühne geboten. Das gesamte Programm findet man unter: www.stummerschrei.at

Hubert Berger
Hubert Berger
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