Trotz noch strengerer Blase als im Vorjahr ist Dominic Thiem froh, wieder in seinem liebsten Tennisstadion zu spielen: „Das ist für mich immer noch der schönste Platz!“ Zum Auftakt der French Open trifft er auf Pablo Andujar.
Einen kleinen Schicksalsschlag musste Dominic Thiem letzte Woche verdauen. Als sein geliebter Labrador Hugo überraschend verstarb. Unmittelbar vor seinem Spiel in Lyon, wodurch Dominics schlechte Leistung dort hinreichend erklärt ist.
So misst auch Trainer Nicolas Massu der verkorksten Generalprobe keine große Bedeutung bei. „Davon darf man sich nicht verwirren lassen. Dominic ist wieder auf einem guten Weg.“ Trotzdem hat sein Schützling keine großen Erwartungen in Paris, wo er in einem vorgegebenen Spielerhotel einquartiert ist. „Die Blase ist heuer noch strenger als letztes Jahr“, berichtet Dominic, der aber die Lust am Tennis wieder gefunden hat. „Ich freue mich extrem, wieder hier zu sein. Das ist für mich immer noch der schönste Platz.“ Zweimal pro Tag wird Thiem auf der Anlage trainieren, dazwischen gibt es zumindest heute trotz Coronablase noch einige Termine.
Seine Form sollte Thiem in den nächsten Tagen besser rasch finden, denn die Auslosung ist nicht einfach. Zum Start wartet Sandplatz-Spezialist Pablo Andujar, der zuletzt Roger Federers Comeback vermieste. Gegen den Spanier hat Thiem aber eine 3:0-Bilanz. Danach würden Federico Delbonis oder Radu Albot warten, in Runde drei laut Papierform Fabio Fognini. Rekordsieger Rafael Nadal, der seit gestern auch eine Statue in Roland Garros hat, wurde als ungewohnte Nummer drei in die Hälfte von Novak Djokovic gelost. Thiem könnte erst im Finale auf einen der beiden treffen. So weit darf man jetzt aber nicht denken.
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