05.05.2021 06:00 |

Nach Testversuchen

Festivals, Konzerte: Optimismus bei Veranstaltern

Internationale Testversuche zeigen, dass die Massenkonzerte klappen könnten. Auch bei uns sind die Veranstalter hoffnungsfroh.

Ob Liverpool, Barcelona oder Wuhan - erste Feldversuche mit Massenveranstaltungen zeigen, dass eine Rückkehr in die alte Konzertnormalität mit Riesenschritten näherrückt. Dort wurden, wie berichtet, Großkonzerte mit PCR-Tests, mit und ohne Masken und mit bereits Geimpften versucht. Mit durchaus großem Erfolg. In Barcelona konnten nach einem Testkonzert mit 5000 Menschen nur zwei Infektionen nicht ganz ausgeschlossen werden. Superspreader-Event war es jedenfalls keines, betonen Wissenschaftler, die das Experiment begleiteten.

Findet Frequency Mitte August statt?
Maskenloses Zuprosten wirkt aktuell zwar noch befremdlich, doch die Konzertveranstalter rüsten sich für ein Comeback. Das Mitte August in St. Pölten geplante Frequency hofft nach wie vor auf eine Durchführung. „Wenn der Grüne Pass kommt und Geimpfte, Getestete und Genesene gleichgestellt sind, spricht nichts dagegen“, so Veranstalter Harry Jenner, der weiter meint, „in den USA oder England ist man mit dem Impfen sehr weit, aber wir holen auf. Das Ziel eines Events kann aber nur sein, dass sich niemand infiziert“. Zu einer endgültigen Entscheidung müsse man sich in den nächsten drei bis vier Wochen durchringen.

Das Nova Rock in Nickelsdorf wurde auf Juni 2022 verschoben, worauf man fokussiert ist. Festival-Chef Ewald Tatar blickt freudig nach vorne. „Ich bin zuversichtlich, dass das Festivalvergnügen 2022 wie vor Corona sein wird. Vielleicht wird es Eintrittskontrollen mittels Apps geben, und wir müssen Anpassungsschritte erbringen. Die Besucher sollten aber nicht zu sehr belastet werden.“

Donauinselfest: Neuer Anlauf im September
Einen weiteren Anlauf plant auch das Wiener Donauinselfest für Mitte September. Organisator Matthias Friedrich blickt dem Event freudig entgegen: „Wir sind in enger Abstimmung mit den Behörden und unserem medizinischen Fachbereich. Wir können je nach Regierungsbeschluss größer oder kleiner veranstalten, wollen aber bewusst ein Zeichen setzen. Das Festival wird aber wohl größer als 2020, wo es keinen nachgewiesenen Corona-Fall gab.“ Die Hoffnung lebt - und 2022 könnte wieder alles beim Alten sein.

Robert Fröwein
Robert Fröwein
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