07.04.2021 16:42 |

„BioBienenApfel“

Thiem, Foda und Vettel als prominente Bienenretter

Wenn im Frühling wieder alles anfängt zu Blühen, sind sie fleißig unterwegs: die Bienen. Ihre Existenz ist aktuell jedoch massiv bedroht. Das Projekt „BioBienenApfel“ der Agrarfirma Frutura hat deshalb am Mittwoch zu einer „Gesellschafts-Initiative zur Schaffung von Lebensraum“ für die nützlichen Insekten aufgerufen - gemeinsam mit namhaften Sportlern wie Tennisprofi Dominic Thiem, Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel sowie Prominenten aus den Bereichen Politik und Wirtschaft.

„Ohne Bienen keine Blüten, keine Nutzpflanzen und kein Leben“, sagte Projekt-Initiator Manfred Hohensinner. Er will durch eine Verteilaktion von kostenlosem Saatgut öffentliche und soziale Einrichtungen, vor allem aber private Haushalte dazu animieren, Wildblumen-Wiesen anzulegen: „Das Ziel ist es, in den nächsten fünf Jahren neuen Lebensraum für bis zu eine Milliarde Bienen zu schaffen. Jeder, der einen Garten, einen Hof oder einfach ein Blumenkisterl hat, kann mitmachen“. Bestellt werden kann online, die Post liefert dann die drei Gramm leichten Päckchen, die für jeweils drei Quadratmeter Begrünung reichen, samt Pflanzungsanleitung, direkt nach Hause.

Wie die Saatgut-Pflanzung funktioniert, wurde dann auch gleich an Ort und Stelle, am Dach des Wiener Museumsquartiers, demonstriert: Tennisspieler Dominic Thiem betätigte sich als Hobbygärtner. „Bienen liegen mir schon immer am Herzen und das ist ein Projekt, das tolle Ausmaße annehmen kann“, zeigte er sich bezüglich Teilnehmerzahlen optimistisch. Auch Fußball-Nationalteamtrainer Franco Foda legte eine kleine Wildblumenwiese an: „Während der Pandemie habe ich im eigenen Garten Erfahrung gesammelt“, sagte er stolz.

Vettel absolvierte Praktikum auf einem Biobauernhof
Noch intensiver hat sich Formel-1-Rennfahrer Sebastian Vettel mit Natur und Agrikultur beschäftigt. Während des ersten Lockdowns hatte er ein Praktikum auf einem Biobauernhof absolviert - vor allem, um für sich die optimale Ernährungsart zu finden. Von Bienen sei er aber schon seit langem fasziniert, sagte er: „So ein Löffel Honig ist ruckzuck weg, ist aber mühsam herzustellen“. Er zeigte sich von der Initiative zur Schaffung von Bienen-Lebensraum begeistert: „Jeder kann zum Gelingen etwas beitragen“.

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