30.03.2021 09:50 |

Kostet 1200 Euro

Xiaomi stellt neues High-End-Handy Mi 11 Ultra vor

Der chinesische Elektronikkonzern Xiaomi erweitert seine neue Smartphone-Reihe Mi 11 um drei weitere Modelle. Für preisbewusste Kunden bringt man das Mi 11 Lite 5G mit 64-Megapixel-Kamera um 370 Euro in Stellung, in der gehobenen Mittelklasse startet das Mi 11i um 650 Euro und in der teuren Luxusklasse will man mit dem Mi 11 Ultra um 1200 Euro Samsung und Apple Paroli den Kampf ansagen.

Beim Ultra-Modell orientiert sich Xiaomi nicht nur beim Preis an der über die Jahre immer teurer gewordenen Konkurrenz aus den USA und Südkorea, sondern auch bei der Ausstattung: Fehlte dem bereits erhältlichen Mi 11 eine Zoom-Kamera und ein wasserdichtes Gehäuse, sind beide Features nun an Bord. Auch ein kleines Zusatz-Display an der Geräterückseite, das die Uhrzeit anzeigt und als Selfie-Sucher dient, gibt es.

Mi 11 Ultra nun mit Zoomkamera
Beim Kamerasystem wird eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit extragroßem 1/1.12-Zoll-Bildsensor mit optischer Bildstabilisierung und 8K-Videoaufnahme geboten, dazu gibt es eine 48-Megapixel-Weitwinkel- und eine 48-Megapixel-Zoomkamera mit bis zu fünffacher optischer Vergrößerung. Im ausladenden Kamera-Modul ist ein 1,1 Zoll großes OLED-Zusatzdisplay mit 294 mal 126 Pixeln Auflösung untergebracht, das Benachrichtigungen anzeigt und Selfies mit der Hauptkamera erlaubt. Eine 20-Megapixel-Selfiekamera gibt es trotzdem.

Die übrige Ausstattung umfasst ein 6,81 Zoll großes OLED-Display (3200 x 1440 Pixel) mit 120 Hertz und - neu - adaptiver Bildrate, Qualcomms High-End-Chip Snapdragon 888, 12 Gigabyte RAM und 256 Gigabyte Flash-Speicher. Der 5000-mAh-Akku hat eine 67-Watt-Schnellladefunktion. Das Xiaomi Mi 11 Ultra soll um 1200 Euro in den Handel kommen. Wann genau, hat der Hersteller noch nicht verraten.

Abgespecktes Mi 11 um 650 Euro
Für Kunden, die nicht so viel Geld für ein Smartphone zahlen wollen, bringt man mit dem Mi 11i ein gar nicht viel schlechter ausgestattetes Gerät auf den Markt: Es bietet ein 6,67 Zoll großes OLED-Display mit bis zu 120 Hertz, eine 108-Megapixel-Hauptkamera mit zusätzlicher 8-Megapixel-Weitwinkel- und 5-Megapixel-Makrolinse, dazu gibt es eine 20-Megapixel-Frontkamera.

Mit acht Gigabyte RAM und Snapdragon-888-Chip wird viel Rechenleistung geboten, der RAM ist acht Gigabyte groß. Es gibt Modelle mit 128 oder 256 Gigabyte Speicher, 5G-Mobilfunk und modernes .ax-WLAN.

Der Fingerscanner ist seitlich im Entsperr-Knopf verbaut, nicht wie beim teureren regulären Mi 11 im Display, das auch die höhere Bildschirmauflösung bietet. Der Akku ist 4520 mAh groß und bietet eine 33-Watt-Schnellladefunktion. Kosten soll das Mi 11i 650 Euro, ein Zeitpunkt für den Europastart wurde noch nicht bekannt gegeben.

Mi 11 Lite spielt in der 300-Euro-Klasse
In der Mittelklasse ergänzt Xiaomi die Mi-11-Reihe um ein Lite-Modell um 300 (4G) bis 370 (5G) Euro. Das hat ein 90-Hertz-OLED-Display mit 2400 mal 1080 Pixeln Auflösung und eine Dreifach-Kamera mit 64-Megapixel-Hauptsensor sowie 8-Megapixel-Weitwinkel- und 5-Megapixel-Makrokamera.

Die Variante mit 5G-Mobilfunk setzt auf den neueren Qualcomm-Prozessor Snapdragon 780G, das 4G-Modell auf den älteren Snapdragon 732G. Das 4G-Modell bietet sechs Gigabyte, die 5G-Variante wahlweise sechs oder acht Gigabyte RAM. Der Speicher je nach Modell 64 oder 128 Gigabyte groß.

Der Akku beim Mi 11 Lite ist 4250 mAh groß und bietet eine 33-Watt-Schnellladefunktion. Im Gegensatz zu den teureren Modellen mit Android 11 ist am Lite-Modell noch Android 10 vorinstalliert. Bei all seinen Geräten zieht Xiaomi Android das hauseigene MIUI-Interface über.

Dominik Erlinger
Dominik Erlinger
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