Wo geht die Reise von David Alaba hin? Kein Tag vergeht, ohne eine neue Runde im Transfer-Poker um den Bayern-Star. Vor dem Start in die WM-Quali am Donnerstag (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER auf sportkrone.at) sprach der 28-jährige Wiener über die vielen Spekulationen. Er sagt: „Natürlich kriegt man das eine oder andere mit.“
Am Montag habe Alaba Medienberichten zufolge Paris Saint-Germain abgesagt. Die spanische Zeitung „ABC“ berichtete, er sei sich mit Real Madrid einig. Angeblich, weil der Champions-League-Rekordsieger David auch eine Chance im Mittelfeld angeboten hat. Entscheiden will sich der ÖFB-Star aber angeblich erst kurz vor der EURO.
„Mache mir keine Gedanken“
Dementsprechend cool beantwortete er auch die Fragen zu den Transfer-Spekulationen am Mittwoch bei der Pressekonferenz im Hampden Park von Glasgow, wo für das ÖFB-Team am Donnerstag gegen Schottland die WM-Qualifikation für Katar 2022 beginnt. „Natürlich kriegt man das eine oder andere mit, aber ich bin nicht einer, der jeden Morgen aufsteht und die Zeitung liest“, so Alaba, als er auf die Gerüchte um Real Madrid angesprochen wurde. „Was in der Zukunft liegt, wird sich zeigen. Ich mache mir darüber jetzt gar keine Gedanken, speziell hier bei der Nationalmannschaft, der mein Fokus zu 100 Prozent gehört.“
Alaba Kapitän gegen Schottland
David Alaba hat im Klubfußball praktisch alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Auf Nationalteam-Ebene steht beim Bayern-Profi aber noch eine WM-Teilnahme auf der To-Do-List. „Es ist kein großes Geheimnis, dass es für mich persönlich eine sehr hohe Priorität hat, bei der WM dabei zu sein.“ Ungeklärt ist aber noch Alabas Position gegen Schottland - bei diesem Thema ließ sich weder der Deutschland-Legionär noch Teamchef Franco Foda in die Karten blicken. Der Coach verriet lediglich, dass Alaba in Abwesenheit von Julian Baumgartlinger, Marko Arnautovic und Martin Hinteregger die Kapitänsschleife tragen wird.
Alaba glaubt an die Chance auf den ersten WM-Startplatz für die heimische Nationalmannschaft seit 1998. „Wir haben das Potenzial, dieses Ziel zu erreichen, und dafür werden wir alles in die Waagschale werfen“, versprach der 28-Jährige und ergänzte: „Wir sind hier, um zu gewinnen.“
Außerdem überbrachte Foda gute Nachrichten von Stefan Posch, der nach überstandener Corona-Infektion am Freitag in Wien zur ÖFB-Auswahl stoßen wird. Der an Oberschenkelproblemen laborierende Hinteregger dürfte jedoch auch für die Heimspiele gegen die Färöer und Dänemark ausfallen. „Bei ihm schaut es eher nicht so gut aus, aber die Hoffnung stirbt zuletzt“, sagte Foda.
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