Großer Wirbel rund um das ATP-Turnier in Acapulco: Laut Medienberichten soll Tennis-Profi Damir Dzumhur den Schiedsrichter bedroht haben („Ich bringe dich um“), weil er mit einer Entscheidung des Unparteiischen derart unzufrieden war. Stimmt nicht, sagt der Bosnier, er habe nach der „Ungerechtigkeit“ den Platz freiwillig verlassen.
Was war passiert? Beim Zwischenstand von 5:6 im Erstrunden-Match gegen den Niederländer Botic van de Zandschulp gab es auf Aufregung um eine Grundlinien-Entscheidung. Diese brachte Dzumhur, die Nummer 125 der Welt, auf die Palme. Wilde Diskussionen mit dem Schiedsrichter waren die Folge.
Während in internationalen Medien von Morddrohungen von Dzumhur in Richtung des Referees zu lesen sind, wehrt sich der Bosnier in den sozialen Medien. Er behauptet, dass er nicht disqualifiziert wurde. Im Gegenteil: Er traf die Entscheidung, den Platz zu verlassen, weil er ungerecht behandelt wurde. Zudem bestreitet er die Vorwürfe, dem Schiedsrichter gedroht zu haben.
„Ich wurde unfair behandelt“
„Es tut mir wirklich leid, dass ich nicht in der Lage war, meine Emotionen zu kontrollieren, weil ich zugelassen habe, dass mich jemand so sehr beeinflusst hat“, erklärt Dzumhur. „Aber ich wurde unfair behandelt!“
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