08.03.2021 17:00 |

Schwerpunktaktion

Razzia in Innsbrucker Café wirft einige Fragen auf

Ein aufsehenerregender Polizeieinsatz ging in der Nacht auf Sonntag im Zentrum von Innsbruck über die Bühne. Die Exekutive ließ ein Café öffnen und führte darin offenbar eine Hausdurchsuchung durch. Die Aktion fand in der Amraser Straße statt. Nach dem Einsatz wurde das Lokal dann polizeilich versiegelt.

Offiziellen Kaffeehausbetrieb gibt es derzeit natürlich keinen, daher konnten die Behörden das Lokal auch nicht auf dem üblichen Weg betreten. Dem Vernehmen nach half die Berufsfeuerwehr beim Öffnen der versperrten Eingangstür, sodass die Beamten ungehindert Zutritt in das Café bekamen.

Worum es bei dem Einsatz in den Nachtstunden konkret ging, war seitens der Tiroler Polizei am Sonntag nicht zu erfahren. Der Einsatz selbst wurde freilich bestätigt.

Behördenübergreifender Einsatz
Es hat sich laut Polizei jedenfalls um eine „behördenübergreifende Aktion im Rahmen eines Schwerpunkts“gehandelt.

Über die Hintergründe kann daher vorerst nur spekuliert werden. Denkbar wäre eine Razzia gemeinsam mit den Finanzbehörden im Zusammenhang mit illegalem Glücksspiel. Ähnliche Schwerpunktaktionen hat es in den vergangenen Jahren jedenfalls mehrfach in Tirol gegeben. Unklar ist auch, ob sich Personen in dem Lokal befanden.

Die Berufsfeuerwehr Innsbruck hatte schließlich die Aufgabe, die Lokalität nach dem behördenübergreifenden Einsatz wieder „dicht“ zu machen.

Peter Freiberger
Peter Freiberger
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