10.02.2021 20:43 |

AGES-Bericht online

Virus-Mutationen: So ist die aktuelle Lage im Land

Der Bericht der AGES rund um die aktuelle Ausbreitung von Mutationen des Coronavirus in Österreich ist am Mittwochabend veröffentlicht worden. Die südafrikanische Variante B.1.351 konnte bislang in 171 Fällen bestätigt werden - das Gros entfällt dabei auf Tirol mit 167. Die britische Mutation B.1.1.7. konnte bislang in 580 Fällen nachgewiesen werden - auffallend hierbei: Vor allem im Osten Österreichs ist diese Variante verbreitet.

Der Großteil der Tiroler Fälle wurde in der dritten Kalenderwoche festgestellt, in dieser Woche alleine wurden insgesamt 121 entdeckt. Die übrigen vier Fälle der südafrikanischen Variante wurden in Wien (3) und der Steiermark (1) nachgewiesen. Zwei der Wiener Fälle stammen aus Kalenderwoche 3, einer aus Kalenderwoche drei, der Fall aus der Steiermark aus Kalenderwoche vier. In den übrigen Bundesländern gibt es bislang noch keinen bestätigten Fall der südafrikanischen Mutation.

Britische Mutation vor allem im Osten verbreitet
Bezüglich der britischen Varianten ist die Ausbreitung in Österreich bereits weit größer. Landesweit wurden bislang 580 Fälle dieser Mutation bestätigt. Die meisten wurden in Wien mit 222 festgestellt, gefolgt vom Burgenland mit 133 und Niederösterreich mit 91. Vor allem in Ostösterreich ist die britische Variante also bereits verbreitet. Nachgewiesene Fälle der Coronavirus-Mutation B.1.1.7. gibt es jedoch bereits in jedem der neun Bundesländer.

Insgesamt sind bislang 6631 Verdachtsfälle auf Mutationen bei der AGES eingelangt sind, im sogenannten Vorscreening bestätigt sind 2199. 1448 Fälle sind bislang noch nicht sequenziert oder gelten als nicht auswertbar.

Erste Mutationsfälle am 3. Jänner nachgewiesen
Am 3. Jänner seien nach Angaben der AGES erstmals bei vier Menschen die britische Mutation B.1.1.7. sowie in einem Fall die südafrikanische Variante B.1.351 nachgewiesen worden.
In Zukunft ist geplant, dass das Monitoring der Mutationen zweimal in der Woche publiziert wird, sagte Werner Windhager von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) gegenüber der APA. Im Verlauf werde dann wohl auch das Meldungsaufkommen aus den einzelnen Bundesländern steigen.

Quelle: APA

Christine Steinmetz
Christine Steinmetz
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