19.01.2021 08:08 |

Anzeigenflut folgte

Glücksspiel-Party in Industriegebiet gestoppt

Zu einer feucht-fröhlichen Glücksspiel-Party versammelten sich in der Nacht auf Sonntag einmal mehr etwa 30 Personen in einer Halle in einem Industriegebiet im Süden Wiens. Die illegale Veranstaltung wurde allerdings verpfiffen. Und so rückte ein Großaufgebot von Polizei und Finanz an – es hagelte Dutzende Anzeigen!

So als würde es Corona nicht geben: Tische mit Würfeln und Karten, Bingo am Tablet. Dazu wurden Getränke ausgeschenkt – von Masken und Babyelefanten keine Spur. Die Polizei bekam aber Wind von der unerlaubten Veranstaltung und bereitete dem Treiben mit einem Großaufgebot ein jähes – und teures – Ende. Neben der Spezialeinheit WEGA und der Diensthundestaffel waren auch Beamte der Finanzpolizei bei der Razzia dabei.

Es kam zu Dutzenden Anzeigen quer durch den Gemüsegarten. Unter anderem wegen Verstößen gegen die Covid-Maßnahmenverordnung sowie das Glücksspielgesetz und wegen Urkundenfälschung. Zudem wurden fünf Tablets einkassiert. Auch Schwarzarbeiter und illegale Einwanderer wurden erwischt.

Verbotene Partys als „Lockdown-Trend“
Es war übrigens nicht die erste Glücksspiel-Party, die von der Polizei aufgelöst wurde. Wie berichtet, ließen es rund 50 Männer am Samstag in einem Haus in Wien-Donaustadt so richtig krachen – samt Spielautomaten, Wasserpfeifen und Marihuana.

Oliver Papacek, Kronen Zeitung

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