Nach Anfeindungen

Harry und Meghan machen Schluss mit Social Media

Adabei
11.01.2021 07:48

Das britische Königshaus tut es, die schwedischen Royals ebenfalls: Soziale Medien wie Facebook, Instagram und Twitter haben längst Einzug in die modernen Königshäuser gefunden. Umso überraschender ist, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan jetzt offenbar Schluss mit Social Media machen möchten. Der Grund: Ihnen sollen die Anfeindungen gegen sie zu viel geworden sein.

Ob Fotos von Auftritten, Reisen um die Welt oder einfach einmal ein süßes Familienfoto: Die britische Königsfamilie versteht es längst, ihre Auftritte in den sozialen Medien perfekt für sich zu nutzen. Doch während Kate und William, die Queen oder Prinz Charles bei den royalen Fans Pluspunkte für so viel Offenheit sammeln, wollen Harry und Meghan künftig auf Postings in den sozialen Netzwerken verzichten wollen.

Herzogin Meghan und Prinz Harry beim Besuch des Township Nyanga in Kapstadt (Bild: AFP)
Herzogin Meghan und Prinz Harry beim Besuch des Township Nyanga in Kapstadt

Wie die „Sunday Times“ von einer gut informierten Quelle erfahren haben will, wollen die Sussexes Twitter und Co. in Zukunft weder für private Zwecke, noch dafür, um ihre Organisation Archewell zu bewerben, nutzen. Der Grund für diesen radikalen Bruch seien gemeine Anfeindungen, die sich das Paar in der Vergangenheit unter ihren Postings gefallen lassen musste. 

Meghan Ziel von Anfeindungen
Vor allem Meghan war immer wieder Ziel von Hass-Postings. Erst im Herbst sprach die Herzogin in dem Podcast „The Teenager Therapy Podcast“ darüber, wie sehr ihr das Mobbing der letzten Jahre zugesetzt hatte. „Man hat mir erklärt, dass man sich von allen Menschen auf der ganzen Welt, Mann oder Frau, über mich am meisten die Zunge zerrissen hat. Es ist egal, ob du 15 oer 25 Jahre alt bist: Wenn Menschen gemeine und unwahre Dinge über dich sagen, setzt das deiner mentalen und emotionalen Gesundheit zu“, erklärte die 39-Jährige damals.

Und auch Prinz Harry hat sich in der Vergangenheit schon gegen Hass im Netz stark gemacht. In einem öffentlichen Brief rief er Twitter, Facebook und Co. dazu auf, ihre Richtlinien zu überarbeiten, nachdem seine Ehefrau zuvor wieder einmal massiv angefeindet worden war. „Wir können und müssen diese Plattformen dazu ermutigen, sich selbst neu zu erfinden, auf verantwortungsvollere und einfühlsamere Art“, appellierte der Prinz damals. 

Prinz Harry und Herzogin Meghan (Bild: AFPAPA/Dan Charity/AFP)
Prinz Harry und Herzogin Meghan

Dabei würden sich wohl viele Fans des Paares freuen, immer wieder einmal kleine Einblicke in dessen neues Leben zu bekommen. Über 10 Millionen Follower hatten Harry und Meghan immerhin auf ihrem Instagram-Account „Sussexroyal“, den sie, als sie aus der britischen Königsfamilie ausgetreten waren, stilllegen mussten. Dass es bald ein Social-Media-Comeback der Sussexes geben wird, scheint nun aber unwahrscheinlich.

 krone.at
krone.at
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

(Bild: kmm)



Kostenlose Spiele