Alagic schlug ein

Das Erfolgsgeheimnis des 99ers-Zugangs

Steiermark
08.01.2021 10:15

Die Eishockey-Cracks der Graz 99ers bekommen es Freitagabend (19.15) im Bunker mit den Vienna Capitals zu tun. Da will auch Adis Alagic wieder aufgeigen. Der Neuzugang war bislang ein Volltreffer und ist dankbar, dass die 99ers ihm die Chance gegeben haben. Das Vertrauen möchte er nun zurückzahlen.

Dass Adis Alagic ein guter Eishockey-Spieler ist, wusste man schon lange. Und trotzdem blieb ihm in Villach, wo er seit dem sechsten Lebensjahr der Scheibe hinterherjagte, stets der große Durchbruch verwehrt. „Ich habe nie das große Vertrauen bekommen, nie allzu viel Eiszeit. Das wurmt einen dann auch.“

Leihen nach Slowenien und in die Schweiz sowie ein Engagement in Lustenau waren die Folgen. „Ich habe aber nie aufgegeben, wusste, dass ich immer mehr machen muss.“ Erst arbeitete der heute 26-Jährige lange Zeit mit einem Personaltrainer in Slowenien zusammen. „Irgendwann war mir dann aber klar, dass ich auch mental an mir arbeiten muss und nur so meine Top-Leistungen bringen kann.“

In der Ruhe liegt also die Kraft. Alagic setzt daher auf Meditation und Yoga - und das tagtäglich. „Ich merke, wie mich das stärker macht.“ In Graz spürt er auch erstmals das Vertrauen der Coaches. Erst von Doug Mason. Seit dem Trainerwechsel von Jens Gustafsson. „Ich würde richtig gerne auch nach dieser Saison in Graz bleiben. Hier fühle ich mich wohl. Die 99ers haben mir im September die Chance mit einem Try-out-Vertrag gegeben, haben mich auch nach meiner Verletzung im November nicht hängen lassen. Dafür bin ich dankbar, das möchte ich auch zurückzahlen.“

„Siegeszug fortsetzen“
Und das tut er auch: So erzielte der Stürmer heuer bereits sieben Tore - so viele wie in den letzten drei Erstliga-Spielzeiten zusammen nicht. Erst am Dienstag gegen Villach beim 3:2-Sieg hat Alagic wieder getroffen. Da will er Freitag im Heimspiel gegen Wien gleich ansetzen: „Wir wollen hart arbeiten, wieder Tore schießen und unseren Siegeszug fortsetzen.“ Allerdings fehlt Charlie Dodero gesperrt, Neo-Stürmer Michael Schiechl steht dafür erstmals im Kader.

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