19.12.2020 15:39 |

Auf den Faröer-Inseln

Tunnel mit Unterwasser-Kreisverkehr eröffnet

Auf den Färöer-Inseln ist am Samstag ein mehr als zehn Kilometer langer Unterwassertunnel mit einem unterirdischen Kreisverkehr eröffnet und für den Verkehr freigegeben worden. Er verbindet die Hauptstadt Torshavn mit der Insel Eysturoy und gilt als größtes Infrastrukturprojekt im Nordatlantik.

Mit den mautpflichtigen Tunnels verkürzt sich die Fahrzeit zwischen Torshavn und den Orten Runavik und Strendur laut Betreibern von 64 auf 16 Minuten. Nach Klaksvik - der zweitgrößten Stadt auf den Färöern - dauert es nun 36 statt 68 Minuten.

Untersee-Kreisverkehr im Zentrum
Für Färöer-Urlauber dürfte besonders der unterseeische Kreisverkehr im Zentrum des Tunnelnetzes ein Erlebnis werden: Der vom einheimischen Künstler Trondur Patursson entworfene und von Architekt Eydun Eliasen umgesetzte Kreisverkehr wird dauerhaft von mehreren Farben angeleuchtet. Er besteht aus natürlichem Gestein.

Die Färöer-Inseln mit ihren gut 50.000 Einwohnern und spektakulären Landschaften liegen im Nordatlantik etwa 500 Kilometer südöstlich von Island. Sie sind weitgehend autonom, gehören politisch aber zum Königreich Dänemark.

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