07.12.2020 15:42 |

Aus Russland

Infizierte ÖSV-Adler per Ambulance-Jet ausgeflogen

Vier weitere positive Corona-Fälle im ÖSV-Skispringer-Lager: Die Meldung schlug während des Weltcup-Wochenedes in Nischin Tagil ein wie der Blitz. Jetzt ist klar: Die vier infizierten Athleten, unter ihnen der am Samstag Zweitplatzierte Daniel Huber, werden mit dem Ambulance-Jet aus Russland ausgeflogen.

Neben Huber wurden auch noch Jan Hörl, Manuel Fettner und Thomas Lackner am Montag per Sondertransport zurück nach Österreich gebracht. Dort wurden sie für den Nachmittag erwartet. Der Transport wurde behördlich genehmigt und fand „unter strengsten Auflagen“ statt, berichtet der ÖSV via Aussendung. Teamarzt Lukas Pichler war mit an Bord - ebenso wie der positiv getestete FIS-Renndirektor Sandro Pertile.

Skiflug-WM fraglich
Das rot-weiß-rote Skispringer-Lager scheint indes aus dem Corona-Sumpf nicht mehr herauszukommen. Am Sonntag waren die positiven Tests von Huber, Hörl, Lackner und Fettner bekannt geworden. Der ÖSV sagte daraufhin die Teilnahme am Sonntag-Bewerb in Nischnij Tagil ab. Zumindest die am Sonntag noch angedachte - und befürchtete - mehrtägige Quarantäne für die vier Adler in Russland ist mit der Ausreise per Sondertransport vom Tisch. Ob und in welcher Form der ÖSV an der am Donnerstag beginnenden Skiflug-WM in Planica teilnehmen wird, steht noch nicht fest. Eine Entscheidung muss spätestens am Mittwoch fallen.

krone Sport
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