06.12.2020 16:59 |

Corona-Hotspot

ÖSV-Top-Adler Huber und drei weitere sind positiv!

Am Samstag durfte er sich noch über Platz zwei und damit sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis freuen, am Sonntag dann der Dämpfer: ÖSV-Top-Skispringer Daniel Huber wurde positiv auf Corona getestet. Außer ihm hat es auch seine Kollegen Thomas Lackner, Manuel Fettner sowie Jan Hörl erwischt. Am heutigen Wettkampf in Nizhny Tagil nahmen die ÖSV-Adler gar nicht teil.

Es ist die nächste Corona-Bombe im ÖSV-Springer-Lager. Erst vor einer guten Woche hatte das Coronavirus erstmals unter den rot-weiß-roten Adlern gewütet: sechs Infizierte. Jetzt also weitere vier. „Alle vier Athleten sind aktuell symptomfrei“, berichtet der ÖSV.

Quarantäne in Russland?
Der ÖSV hat beschlossen, alle Athleten - auch die negativ getesteten Markus Schiffner und Maximilian Steiner - abzuziehen und heute an der Konkurrenz nicht teilzunehmen. „Die weitere Vorgehensweise, insbesondere die Abreise aus Russland zur bevorstehenden Skiflug-Weltmeisterschaft im slowenischen Planica, wird derzeit evaluiert. Eine mehrtägige Quarantäne für die betroffenen Athleten und möglicherweise für das gesamte österreichische Team, das sich vor Ort in Russland befindet, kann derzeit nicht ausgeschlossen werden“, ließ der Verband via Aussendung wissen.

Corona-Malheur geht weiter
Österreichs Skispringer-Team tourt derzeit mit Ausnahme von Huber und Hörl mit einer Reservemannschaft durch den Weltcup. Am 25. November waren mit Cheftrainer Andreas Widhölzl, Gregor Schlierenzauer und Philipp Aschenwald die ersten Coronafälle in Österreichs Skispringerlager bekanntgeworden. Am 28. November wurde verlautbart, dass auch Gesamt-Weltcupsieger Stefan Kraft und Michael Hayböck im Zuge weiterer PCR-Tests positiv auf das Covid-19-Virus getestet worden waren. Hinzu kam ein namentlich nicht genannter Trainer. Öffentlich wurde auch, dass sich der ÖSV von Co-Trainer Robert Treitinger wegen Nichteinhaltung der Covid-19-Schutzmaßnahmen getrennt hatte.

Hoffen auf die WM
ÖSV-Sportchef Mario Stecher hoffte zuletzt, dass Kraft, der wie Hayböck eher milde Symptome zeigte, für die WM noch ein Thema ist. „Wir hoffen, dass wir ihn bis dort hinkriegen. Dafür muss er 72 Stunden vorher wieder einen negativen PCR-Test abliefern. Man muss schauen, wie es sich von den Werten her ausgeht. Bekanntlich muss man vom Robert-Koch-Institut her mit dem CT-Wert über 30 sein, damit man nicht mehr ansteckend ist. Das wird eine der entscheidenden Sachen sein“, hatte Stecher dazu gemeint.

Auch FIS-Renndirektor positiv
Praktisch zeitgleich mit der Nachricht von den vier Infektionen im ÖSV-Lager wurde auch ein Positiv-Test bei FIS-Renndirektor Sandro Pertile bekannt. 

Pertile sei sofort nach Erhalt des positiven Befundes am Samstagabend in Quarantäne gegangen, berichtet die FIS. Auch ein zweiter Test am Sonntag sei positiv verlaufen.

krone Sport
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