19.11.2020 09:00 |

Solidarität im Bezirk?

„Wave“: Alle Gemeinden sollen Finanzierung stemmen

Ist das die Wende für die Zukunft der Wasserwelt „Wave“ in Wörgl? Kufsteins Bürgermeister Martin Krumschnabel macht sich für den Erhalt der beliebten Freizeiteinrichtung stark. Er fordert Solidarität im Bezirk ein. Alle Gemeinden sollen deren Finanzierung stemmen.

Krumschnabel betont, dass eine Gemeinde allein ein derartiges Projekt wie das „Wave“ nicht stemmen könne. „Das könnte auch Kufstein nicht und das ist auch der Grund, warum es bei uns kein Hallenbad gibt“, betont der Kufsteiner Bürgermeister. Das ändere aber nichts daran, dass die Bevölkerung des Bezirkes, sei es für die Freizeitgestaltung oder für die Sportausübung, eine solche Anlage brauche.

„Auf Jahrzehnte kein Hallenbad im Bezirk“
Sollte das „Wave“ zusperren, werde über Jahrzehnte kein Ort im Bezirk Kufstein eine solche Investition tätigen, da die Folgekosten horrend seien. Sehr wohl müsse es aber möglich sein, dass alle Gemeinden eine solche Investition stemmen und somit im Bezirk weiter ein öffentliches Hallenbad stehe.

„Ich habe bereits vor zwei Jahren versucht, die Gemeinden des Bezirkes davon zu überzeugen, dass es Infrastruktureinrichtungen gibt, an denen sich alle beteiligen sollten“, sagt Krumschnabel. Konkret gehe es in Kufstein beispielsweise um das Frauenhaus, die Beratungseinrichtung Evita oder die Einrichtung Turntable. Sie alle finanziere Kufstein alleine, obwohl sie der gesamte Bezirk in Anspruch nehme.

Es sei an der Zeit, über größere Infrastrukturprojekte gemeinschaftlich nachzudenken. „Wenn der Bezirk ein Hallenbad möchte, wird er es gemeinsam finanzieren müssen.“

3300 Unterzeichner für den Erhalt des „Wave“
Indes gibt es auf der Plattform mein.aufstehn.at bereits mehr als 3300 Unterzeichner, die für den Erhalt der Wörgler Wasserwelt „Wave“ sind. Das Aus des beliebten Bades ist also noch lange nicht besiegelt

Claus Meinert
Claus Meinert
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