10.11.2020 11:16 |

Miami unter Wasser

Überschwemmung durch Tropensturm „Eta“ in Florida

Der Tropensturm „Eta“ hat am Montag für Überschwemmungen und Chaos im Süden des US-Bundesstaates Floridas gesorgt. In der Stadt Miami etwa standen nach heftigen Regenfällen viele Viertel unter Wasser. Tausende Haushalte waren ohne Strom, wegen der Wassermassen konnten viele Menschen ihre Häuser nicht verlassen.

„Ich wohne hier seit 1975 und habe jeden Sturm gesehen. Das war starker Regen im Vergleich zu anderen Stürmen“, schildert William Maitland (Bild unten) die Situation. Das US-Hurrikanzentrum in Miami hatte am Wochenende vor schweren Regenfällen und lebensgefährlichen Überflutungen in Teilen des Südostens der Halbinsel gewarnt.

„Eta“ tobt nun über dem Golf von Mexiko, Meteorologen gehen davon aus, dass der Sturm im Laufe der Woche an Kraft verlieren wird. Am Sonntag war der Tropensturm mit heftigen Regenfällen über Kuba gezogen. Das genaue Ausmaß der Schäden in den am stärksten betroffenen Provinzen Sancti Spíritus, Ciego de Avila und Granma war zunächst noch nicht bekannt.

Mehr als 200 Tote in Mittelamerika
Vor einer Woche war „Eta“ In Mittelamerika war „Eta“ als Hurrikan auf die Küste Nicaraguas getroffen. Später schwächte er sich zu einem Tropensturm (weniger als 118 Kilometer pro Stunde) ab. Bei Überschwemmungen und Erdrutschen kamen nach Schätzungen in Mittelamerika und Mexiko mehr als 200 Menschen ums Leben.

In der diesjährigen Hurrikan-Saison im Atlantik, die von Juni bis November dauert, haben sich so viele starke Stürme gebildet, dass die 21 Namen, die in alphabetischer Reihenfolge dafür vorgesehen waren, längst aufgebraucht sind. Die Meteorologen griffen deshalb auf das griechische Alphabet zurück, was zuletzt 2005 nötig war. Die Zunahme ist laut Experten eine Folge des Klimawandels.

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