20.10.2020 07:00 |

Tolle Zahlen

Der Immobilienmarkt in Kärnten wächst!

Um 3,1 Prozent zugelegt haben die Immobilienverkäufe in Kärnten im ersten Halbjahr gegenüber 2019; laut einer Remax-Studie wurden für insgesamt 755 Millionen Euro 4.467 Liegenschaftsverkäufe abgewickelt.

Mit 4.467 Liegenschaftsverkäufen hat Kärnten um +3,1 % zugelegt, auf das Traumergebnis von 2018 fehlten jedoch 1,7 %. Die Bandbreite der Veränderungen in den Kärntner Regionen reicht von plus 41 % bis minus 21,9 %.

Egal, ob es sich um ein Haus, eine Wohnung oder ein Grundstück handelt – vieles geht weg. Häuser sind in schwierigen Zeiten die bessere Wertanlage. „Remax“-Makler Peter Dohr: „Viele Käufer sehen das Objekt gar nicht mehr persönlich, vertrauen auf die Berater.“ Ältere Personen kaufen für Kinder und Enkerl, weil sie eine Geldabwertung fürchten. Betongold sticht den Aktienmarkt aus.

Am meisten gefragt sind übrigens Grundstücke ohne Bauzwang. In Klagenfurt-Stadt wurden im ersten Halbjahr 879 Projekte verkauft, das ist viel. Auch Villach (Stand und Land) veräußerte 1168 Anlagen. Feldkirchen (+41 %) und Wolfsberg (+20,1 %) vermelden ebenso tolle Zahlen. Dohr: „Der Speckgürtel um die Städte wächst. Arbeiten in der Stand und Wohnen am Land trifft immer mehr zu.“ Im Sinkflug sind Völkermarkt und Hermagor.

Starker Anstieg
Seit die Immobilienmakler am 4. Mai wieder öffnen durften, kommen viele kaum aus dem Büro. Einige Makler haben im dritten Quartal ihre Zahlen verdoppelt oder gar verdreifacht.

Und der Immobilienboom wird bei den derzeitigen Coronazahlen noch steigen. „Die Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit spielen mit, viele verkaufen ihre Häuser freiwillig. Der Druck ist groß“, sagt Dohr.

Die wertvollsten Immobilienverkäufe leben vom Wasser: In Pörtschach bzw. Krumpendorf wurden zwei See-Grundstücke mit tollen Villen um 16 bzw. 13 Millionen Euro verkauft.

Christian Tragner
Christian Tragner
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