Duell mit Nordirland

Torwart-Frage: ÖFB-Teamchef Foda legt sich fest!

Österreichs Teamchef Franco Foda zeigt sich vor Länderspielen bei Fragen zu seiner Aufstellung im Normalfall wenig auskunftsfreudig. Vor dem Abflug zum Nations-League-Spiel am Sonntag (20.45 Uhr/live im sporkrone.at-Ticker) in Belfast gegen Nordirland machte der Deutsche aber auf einer Position eine Ausnahme und verriet, dass Pavao Pervan wie schon am Mittwoch beim 2:1 im Testspiel gegen Griechenland im Tor stehen wird.

Für die Partie am Mittwoch in Ploiesti legte sich Foda noch nicht fest - demnach könnten gegen Rumänien auch Heinz Lindner oder Jörg Siebenhandl beginnen. Erst zu Beginn der WM-Qualifikation im März 2021 will sich Foda für einen langfristigen Einsergoalie entscheiden. „Im Moment macht das keinen Sinn“, sagte der 54-Jährige mit Hinweis auf die Ausfälle von Alexander Schlager und Cican Stankovic. Der LASK-Schlussmann fehlt verletzt, Stankovic durfte wegen positiver Corona-Tests bei Salzburg nicht anreisen.

Daher darf sich Pervan zum zweiten Mal innerhalb von fünf Tagen empfehlen. „Ich will dem Teamchef und den Mitspielern zeigen, dass sie sich auf mich verlassen können“, erklärte der 32-Jährige. Gegen Griechenland bekam Pervan keinen einzigen schweren Ball zu halten und musste dennoch einmal hinter sich greifen. „Ich kenne das. Es war nicht das erste Spiel in meiner Karriere, das so gelaufen ist“, berichtete der frühere LASK-Tormann.

Im Windsor Park wird auf Pervan wohl mehr Arbeit warten, etwa bei Standards und hohen Bällen in den Sechzehner. „Da wird einiges auf uns zukommen“, vermutete der Keeper und sprach vor seinem dritten Länderspiel von seiner „bisher größten Bewährungsprobe“ in der Nationalmannschaft. Sein ÖFB-Debüt hatte Pervan im vergangenen November beim bedeutungslosen 0:1 in der EM-Qualifikation in Lettland gegeben.

Reservistenrolle in Wolfsburg
Allzu viele Einsätze werden in näherer Zukunft wohl eher nicht dazukommen, denn der gebürtige Bosnier ist bei seinem Klub Wolfsburg nur die Nummer zwei hinter dem Belgier Koen Casteels. „Ich weiß, dass es schwierig ist, im Team zu spielen, wenn man bei seinem Verein nicht Stammgoalie ist“, meinte Pervan. Für die Wolfsburger absolvierte er in dieser Saison drei Partien - je eine in der Bundesliga und im Europa-League-Play-off, weil Casteels nicht fit war, sowie eine im DFB-Pokal. „Ich hoffe, dass ich zumindest im Cup weiter eingesetzt werde“, sagte Pervan.

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