Mutter übel beschimpft

Hoffer-Jubel: „Irgendwann hört sich der Spaß auf“

Admiras Torschütze Jimmy Hoffer erklärt, warum er vor dem Sektor der Austria-Fans so untypisch für ihn jubelte.

Als Jimmy Hoffer nach dem 2:2 bei der Austria in der Südstadt seinen Audi Q7 zünden wollte, ging nichts mehr. Batterie leer. „Irgendwas habe ich laufen lassen.“ Starthilfe von Zeugwart Vio Bondor. „Schön, wenn unsere gute Seele immer vor Ort ist“, konnte der Admira-Routinier schnell wieder lachen.

Stunden davor in der Generali-Arena war Hoffer anders im Blickpunkt gestanden. Weil der an sich besonnene Sympathieträger seinen Treffer zum 1:1 ziemlich emotional feierte. Brust raus, beide Hände hinter den Ohren, scharfer Blick Richtung Austrias Ost-Tribüne. „Ich bin von Kindheit an Rapidler, hatte aber nie etwas gegen die Austria-Fans - irgendwann hört sich der Spaß aber auf.“ Beschämend war’s, wie der violette Mob von Anfang an Hoffers Mutter beschimpft hatte. „Sie ist gesund, aber was ist, wenn es einmal gegen eine Mutter geht, die krank ist oder gar nicht mehr lebt …?“

Hannes Steiner, Kronen Zeitung

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