22.08.2020 08:24 |

Feuerwehr im Einsatz

Mindestens 5 Tote bei Waldbränden in Kalifornien

Die Feuerwehr in Kalifornien kämpft derzeit gegen mehr als 560 Großbrände, die sich auf eine Fläche von der Größe Vorarlbergs ausgebreitet haben. Fast 120.000 Menschen wurden dazu aufgefordert, ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen und sich vor den nahenden Flammen in Sicherheit zu bringen. Mindestens fünf Menschen kamen bereits um Leben, derzeit sind mehr als 12.000 Feuerwehrleute im Einsatz.

Ausgelöst wurden die Feuer zu einem großen Teil durch Blitzeinschläge. In der als Weingegend bekannten Region Napa Valley breiteten sich zwei besonders große Brandherde aus, die auf Flächen von jeweils über 1000 Quadratkilometern wüten. 

Flammen bedrohen Zehntausende Häuser
Die Flammen bedrohen Zehntausende Häuser in dem US-Westküstenstaat. Die Behörden berichteten auch davon, dass viele Menschen aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus nicht in die errichteten Schutzzentren ausweichen möchten.

Menschen sollen Hotels verlassen
In den Bezirken San Mateo und Santa Cruz übernachteten zahlreiche Menschen in Auto-Anhängern auf Parkplätzen oder am Strand. In Santa Cruz riefen die Behörden Touristen auf, Hotels und Ferienwohnungen zu verlassen. Die Unterkünfte sollten Menschen zur Verfügung gestellt werden, die vor den Flammen flüchten mussten.

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hatte die Brände in einem Video für den Nominierungsparteitag der US-Demokraten mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht. „Den Klimawandel gibt es“, betonte Newsom. „Wenn Sie den Klimawandel bestreiten, kommen Sie nach Kalifornien.“

 krone.at
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