Sanierungsverfahren

Graz: Traditionsbäckerei Hubert Auer ist insolvent

Steiermark
03.08.2020 10:28
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Die Schließungen während des Corona-Shutdowns und ein „unvorhersehbaren Verlust einer gesamten Tagesschicht im Produktionsbereich“ haben den Grazer Bäcker Hubert Auer in massive wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht. Nun ist das Traditionsunternehmen in die Insolvenz geschlittert.

Wie die Kreditschützer von KSV1870 am Montag mitteilen, hat das Unternehmen Passiva in Höhe von rund vier Millionen Euro und Aktiva in der Höhe von rund 680.000 Euro.

Die Insolvenzursachen seien einerseits die Auswirkungen der Covid-19 Maßnahmen - aufgrund des Betretungsverbot in den Kaffeehäusern und einer generell niedrigere Nachfrage bedingt durch den Lockdown ist der Umsatz von April bis Juni zum Teil um mehr als 50 Prozent eingebrochen. Andererseits gab es einen unvorhersehbaren Verlust einer gesamten Tagesschicht im Produktionsbereich (siehe: Kontrolle der Lebensmittelbehörde führte zu Produktionsstopp).

Weiterführung von 16 Filialen geplant
77 Dienstnehmer und 85 Gläubiger sind betroffen. Zuletzt wurden insgesamt 24 Filialen geführt, einige wurden schon geschlossen. Eine Sanierung des Unternehmens und die Weiterführung von 16 Filialen ist geplant. Kündigungen stehen im Raum.

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