30.07.2020 20:25 |

Mit US-Hilfe gefasst

Mädchen missbraucht? Zivildiener in Ungarn in Haft

Ein österreichischer Zivildiener sitzt in Ungarn unter Missbrauchsverdacht in U-Haft. Der 26-Jährige war einige Monate in einem Kindergarten in Wien-Liesing tätig. Der Mann wird beschuldigt, zwei kleine Kinder missbraucht und von ihnen pornografische Aufnahmen ins Internet gestellt zu haben. Offenbar ist der Zivildiener von den ungarischen Behörden mit US-Hilfe geschnappt worden. 

Der Österreicher „steht im Verdacht, in Ungarn zwei Minderjährige in seinem Familienumfeld sexuell missbraucht zu haben. Nun wird auch in Wien ermittelt. Näheres ist noch Gegenstand von laufenden Ermittlungen“, wird Polizeisprecher Markus Dittrich von „Heute“ zitiert. 

Verdächtiger soll mit den betroffenen Mädchen verwandt sein
Bei dem Verdächtigten soll es sich um einen in Wien lebenden Verwandten der beiden Kinder handeln. Laut der ungarischen Polizei hatte die US-Zentrale für verschwundene und ausgebeutete Kinder auf den Fall aufmerksam gemacht. Mit deren Hilfe konnte das ungarische Nationale Fahndungsbüro ein fünfjähriges Kind identifizieren, dessen pornografische Aufnahmen im Netz zu sehen waren, sowie weitere Beweise dafür finden, dass der Mann auch ein Geschwister missbrauchte. Der Verdächtige soll seine Tat gestanden haben.

Betroffene Eltern werden befragt
Laut „Heute“ soll es sich um einen Zivildiener handeln, der auch einige Monate in einem Kindergarten in Wien-Liesing tätig war, laut Kinderfreunde-Geschäftsführer Christian Morawek ausschließlich in der Küche. Laut Polizei seien derzeit keine Übergriffe in Österreich bekannt. Weil aber nicht ausgeschlossen werden könne, dass der Zivildiener abseits des Kindergartens Kontakt zu Kindergartenkindern hatte, befrage nun die Polizei alle eventuell betroffenen Eltern.

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