11.07.2020 06:00 |

„Schutzgelderpressung“

Strache fühlt sich von Wiens Bettlern bedrängt

Ausgerechnet Heinz-Christian Strache fühlt sich von Wiens Bettlern bedrängt. Selbst im Schanigarten könne der Ex-Vizekanzler, der selbst gerne Zeitungen verkauft, keine fünf Minuten mehr entspannt sitzen, weil ihn Bettler belästigen, beklagt der Wiener Politiker. Von der „Krone“ gibt es dafür den Wahlkasperl.

Nach seinem tiefen Fall und fernab von üppigen Spesenkonten, wird bei Strache offenbar das Geld langsam knapp. Wie kann es sonst sein, dass der selbst erklärte Musketier des „kleinen Mannes“ sich nun bedroht fühlt, wenn ein Bettler vor ihm steht. „Dies ist in keiner Weise mehr tragbar“, empört sich der Politiker.

Strache spricht von „Schutzgeldererpressung“ im Schanigarten
Der Ex-Vizekanzler spricht von „Schutzgelderpressung“ im Schanigarten. Für solche Blödsinnigkeiten gibt es unseren „Krone“-Wahlkasperl. Bis zum Wahltag am 11. Oktober wird deshalb genau Buch geführt. Wer die meisten Wahlkasperln sammelt, erhält eine Trophäe als Negativpreis. Für den Ex-Vizekanzler ist es übrigens bereits der zweite Eintrag.

Strache meint, es könne nicht angehen, dass man beschimpft wird, wenn vorgeblichen Bettlern kein Geld gespendet wird. Natürlich ist die Bettlermafia nicht zu unterstützen. Nirgendwo wird jemand mehr ausgebeutet als im organisierten Verbrechen. Die Empörung vom Mann mit dem „Krone“-Jeton ist dann aber doch zu viel des Guten. Am Ende des Tages wollten doch beide, der Bettler und der Ex-Vizekanzler, eine Zeitung verkaufen.

A. Unterrainer und M. Dedagic, Kronen Zeitung

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