Neues Programm:

Theater Phönix setzt auf Auftragswerke

Die Corona-Krise ging auch am Theater Phönix in Linz nicht spurlos vorbei: Kurzarbeit und Sparmaßnahmen haben aber die Liquidität trotz bis zu 85.000 Euro weniger Eigenerlös vorerst gesichert. Der neue Spielplan für den Herbst umfasst fünf Produktionen und setzt auf Auftragswerke.

„Es kracht ordentlich im Getriebe“, fasst Theaterleiter Harald Gebhartl die schwierige Situation zusammen. Monate der Absagen und Einbußen liegen hinter dem Linzer Phönix, vor ihm eine unsichere Saison - mit den Plänen A, B und C, je nach den gesetzlichen Bestimmungen. Aus momentaner Sicht können nur 50 Prozent der Sitzplätze besetzt werden, man hofft aber auf Lockerungen und startet den Kartenvorverkauf erst Ende August.

Spannende Aussichten
Wenn alles gut geht, wird die Saison im Phönix jedenfalls spannend: Gleich drei Auftragswerke stehen am Programm. Erfolgsautor Thomas Arzt schreibt nach dem Erfolg von „Else (ohne Fräulein)“ ein weiteres Stück, Erik Etschel und Lisa Fuchs arbeiten an „Winnetou ein bis drei - und am Ende stirbt Karl May“, und Sina Heiss wird in Kooperation mit dem Schäxpir-Festival ein Jugendstück vorlegen.

Klassiker für Schulen
Abgerundet wird das Programm von „Der Besuch der alten Dame“ von Dürrenmatt, das die Saison am 24. September eröffnen wird, und „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert, die beide verstärkt Schulklassen ansprechen sollen. „Häuptling Abendwind“ wird verschoben, um im Spielplan flexibler zu sein. Coronabedingt finden alle Stücke im Saal und ohne Pause statt.

Jasmin Gaderer/Kronen Zeitung

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