23.06.2020 11:50 |

„Wieder Regelbetrieb“

Post: Corona-Rückstau bei Paketen abgearbeitet

Corona-Ausbrüche in Verteilerzentren gepaart mit einer Lockdown-bedingten Zunahme an Paketsendungen - die Österreichische Post hat keine leichten Wochen hinter sich. Nach einem Covid-19-Ausbruch in einem Verteilerzentrum in Niederösterreich musste sogar das Bundesheer einspringen. Mittlerweile habe man es aber geschafft, den Rückstau abzuarbeiten, teilte die Post am Dienstag mit. Die Paketzustellung laufe nun wieder im ganzen Land im Regelbetrieb.

Für die Post hatte die Corona-Krise nicht nur erschwerte Arbeitsbedingungen, sondern auch einen enormen Anstieg der Paketmenge mit sich gebracht. Ebenso erschwerte der massiv gestiegene Anteil an Sperrgut die Arbeit des Postpersonals zusätzlich.

„Die letzten 13 Wochen waren für alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine enorme Herausforderung, in der sie Außergewöhnliches geleistet haben“, sagte Post-Generaldirektor Georg Pölzl am Dienstag. Dennoch sei es nicht zu verhindern gewesen, dass sich ein Rückstau gebildet habe und es dadurch zu Verzögerungen kam: „Dafür möchten wir uns bei unseren Kundinnen und Kunden ausdrücklich entschuldigen.“

„Soldaten und Helfern gebührt ein großes Danke“
Auch durch den Einsatz des Bundesheers, das zwei Wochen lang die Arbeit in den Logistikzentren in Hagenbrunn und Inzersdorf übernahm und dort großartig mithalf, konnten natürlich nicht dieselben Mengen verarbeitet werden wie durch eine eingespielte Stammmannschaft: „Es gebührt allen Soldatinnen, Soldaten und Zivilbediensteten ein großes Danke. Durch deren Hilfe und Unterstützung konnte die Post als gesundheitliche Vorsorgemaßnahme das gesamte Team an diesen zwei Standorten 14 Tage unter eine freiwillige Quarantäne stellen“, teilte die Post am Dienstag mit.

Durch den tatkräftigen Einsatz der Mitarbeiter, die Aufstockung von Personal sowie die Einführung zusätzlicher Sonderschichten habe nun aber ein Regelbetrieb wiederhergestellt werden können. Die Zustellung in Restösterreich von Briefen und Werbepost war von den Verzögerungen nicht betroffen. Die Post will künftig zusätzliche Mittel in die Logistikinfrastruktur investieren, alleine 2020 sollen noch 150 Millionen Euro in den Ausbau fließen.

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